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Lucrezia Borgia - Die Tochter des Papstes (1968)

Über den Regisseur:

Osvaldo Civirani wurde am 19. Mai 1917 in Rom, Latium, Italien geboren und verstarb am 20. Februar 2008 ebendort. Er führte Regie u. a. bei folgenden Filmen: Das Mädchen mit der Korallenhaut, 1976; Die Söhne der Dreieinigkeit, 1972; Formel I und zwei Halunken, 1971; Die Diamantenlady, 1971; Todespiste Le Mans, 1970; Der Tag, an dem Gott nicht da war, 1969; Django, wo steht Dein Sarg?, 1968; Der Sohn des Django, 1967; Töte, Ringo, töte, 1966; Operation Poker - Die Ballermann- Story, 1966; The Beckett Affair, 1966; Mondo Erotico, 1965; Das Geheimnis der roten Blume, 1964; Huasca - Wie tödliche Geier, 1964; Verbotene Frauen - Verbotene Nächte, 1963.


Über die Darsteller:

Fabrizio, der Held des Filmes, wird gespielt von Gianni Garko. Der Schauspieler wurde am 15. Juli 1935 in Zadar, Jugoslawien (heute ist das Kroatien) geboren und wirkte bisher u. a. mit in: TV-Miniserie: Sospetti 3, 2005; Bel Ami - Liebling der Frauen, 2001; Mein Baby soll leben, 1996; Body Puzzle - Mit blutigen Grüßen, 1991; Black Tunnel - Straße ohne Wiederkehr, 1986; Skipper, 1984; Der Monster-Hai, 1984; Herkules, 1983; Amok - Aufruhr in Afrika, 1982; Graf Dracula (beisst) jetzt in Oberbayern, 1979; Der große Kampf des Syndikats, 1979; Star Odyssey, 1979; Unheimliche Begegnung in der Tiefe, 1978; Summer Night Fever, 1978; Sylvia im Reich der Wollust, 1977; 3 Schwedinnen in Oberbayern, 1977; The Psychic, 1977; TV: Mondbasis Alpha 1, 1975; Die Helden von Afrika, 1973; 4 Teufelskerle, 1973; Der Teufel führt Regie, 1973; Ein Halleluja für Spirito Santo, 1972; Matalo, 1971; Ein Halleluja für Camposanto, 1971; Sarg der blutigen Stiefel, 1971; Tanz des Satans, 1971; ...und Sartana tötet sie alle, 1970; Ein Bulle sieht rot, 1970; Sartana - Noch warm und schon Sand drauf, 1970; Waterloo, 1970; Schweinehunde beten nicht, 1969; Von allen Hunden des Krieges gehetzt, 1969; Sartana - Töten war sein täglich Brot, 1969; Todeskommando Panthersprung, 1968; Sartana - Bete um Deinen Tod, 1968; Django der Bastard, 1967; Ein halber Mann, 1966; 10.000 blutige Dollar, 1966; Sartana, 1966; Genosse Don Camillo, 1965; Äneas - Held aus Troja, 1962; Lockende Unschuld, 1962; Pontius Pilatus - Statthalter des Grauens, 1962; Maciste und die Königin der Nacht, 1961; Raubzug der Mongolen, 1961; Tschau, tschau, Bambina, 1961; Und zu leicht befunden, 1959; Kanonen-Serenade, 1958.

Olga Schoberova wurde am 15. März 1943 in Prag, Protektorat Böhmen und Mähren (das ist heute die Tschechische Republik) geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Das Geheimnis der Apollonia, 1984; Adele hat noch nicht zu Abend gegessen, 1977; Sie sind Witwe, mein Herr, 1970; Formel 1 - In der Hölle des Grand Prix, 1970; Poppaea - Die Kaiserin der Gladiatoren, 1969; Jung, blond und tödlich, 1968; Kommissar X - Drei grüne Hunde, 1967; Die 25. Stunde, 1967; Flam, 1966; Wer will Jessie umbringen?, 1966; Graf Bobby, der Schrecken des wilden Westens, 1965; Limonaden-Joe, 1964; Die Goldsucher von Arkansas, 1964; Das Geheimnis der chinesischen Nelke, 1964; Die schwarzen Adler von Santa Fe, 1964; Wir waren zehn, 1963; Ikarie XB 1, 1963.

Leon Askin wurde als Leo Aschkenasy am 18. September 1907 in Wien, Österreich-Ungarn (das ist heute Österreich) geboren und verstarb am 3. Juni 2005 ebendort. Er wirkte u. a. mit in (nur eine sehr kleine Auswahl): Ene mene muh - und tot bist du, 2001; Black Flamingos - Sie lieben euch zu Tode, 1998; Höhenangst, 1994; First Strike - Atom- U-Boot in geheimer Mission, 1985; Savage Island, 1985; Heiße Geschäfte, 1984; Kottan ermittelt: Die Enten des Präsidenten, 1983; The Horror Star, 1983; Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff, 1982; Parapsycho - Spektrum der Angst, 1975; Karl May, 1974; Genesis II, 1973; Big Boy - Der aus dem Dschungel kam, 1973; Hammersmith ist raus, 1972; Blonde Köder für den Mörder, 1969; TV: Ihr Auftritt, Al Mundy, 1969; San Sebastian, 1968; TV: Die Monkees, 1967; TV: Honey West, 1965; Eine zuviel im Harem, 1965; Sherlock Holmes und das Halsband des Todes, 1962; Das Testament des Dr. Mabuse, 1962; Eins, zwei, drei, 1961; Herrin der Welt Teil II, 1960; Herrin der Welt Teil I, 1960; Abschied von den Wolken, 1959; Der Schinderhannes, 1958; Sindbads Sohn, 1955; Das Tal der Könige, 1954; Das Geheimnis der Inkas, 1954; Geheimdienst im Dschungel, 1953; Der Legionär der Sahara, 1953; Der Prinz von Bagdad, 1953; Das Gewand, 1953; Die Lachbombe, 1953; Der Weg nach Bali, 1952.

 


Über die historische Figur Lucrezia Borgia:

Geboren wurde Lucrezia Borgia am 18. April 1480. Sie verstarb am 24. Juni 1519. Sie war die uneheliche Tochter des Papstes Alexander VI, und Schwester von Cesare, Juan und Jofre Borgia. Lucrezia Borgia wurde dreimal, aus machtpolitischen Interessen verheiratet, zuerst mit Giovanni Sforza. Diese Ehe wurde aufgelöst.
In zweiter Ehe war sie mit Alfonso von Aragon verheiratet, dieser wurde notwendigerweise ermordet. Dem dritten Ehemann, Alfonso d'Este, Herzog von Ferrara, blieb sie dann bis zu ihrem Tode treu und hatte mehrere Kinder mit ihm.
Ihr schlechter Ruf basiert lediglich auf Gerüchten und Verleumdungen dieser Zeit, in der Hofintrigen und Machtkämpfe angesagt waren. So wurde sie als Ehebrecherin, sexgieriges Luder, Giftmischerin und eiskalte Blutschänderin angeprangert.
Dies griffen Schriftsteller danach, u. a. auch Victor Hugo oder auch Alexandre Dumas auf, da es wunderbar in ihre Geschichten passte.
In Wahrheit genoss sie als Herzogin von Ferrara hohes Ansehen und große Verehrung aus allen Bevölkerungsschichten. 



Filme rund um Lucrezia Borgia:

Neben einigen Stummfilmfassungen wollen wir uns hier auf die aktuelleren Filme beschränken:

- Lucrezia Borgia (Italien 1940, Regie: Hans Hinrich, Darsteller u. a. Isa Pola; dieser Film ist bisher weder im Kino noch auf einem anderen Bildträger in Deutschland erschienen).

- Lucrezia Borgia (Frankreich/Italien 1953, Regie: Christian-Jaque, Darsteller u. a. Martine Carol; auch dieser Titel ist bisher nicht in Deutschland zu sehen gewesen, weder im Kino, noch auf Video oder DVD.)

- Die Rache der Borgias (Frankreich/Italien 1960; Abenteuerfilm).

- Cesare Borgia (Italien/Spanien 1963; Regie: Pino Mercanti; Darsteller u. a. Cameron Mitchell (Cesare Borgia), Gloria Osuna (Lucrezia Borgia); dieser Film ist in Deutschland auf DVD erschienen).

- Die Sünden der Lucrezia Borgia/Die heissen Nächte der Lucrezia Borgia (Lucrezia Giovane, Produktion: Italien 1974; Regie: Luciano Ercoli, Darsteller u. a. Simonetta Stefanelli; dieser Titel ist auf Video und DVD erschienen.)

- Unmoralische Geschichten (Episodenfilm, worin eine Geschichte sich um Lucrezia Borgia dreht; Frankreich 1974; Regie: Walerian Borowczyk; Lucrezia Borgia wird hier von der Schauspielerin Florence Bellamy gespielt; der Film ist auf Video, DVD und Blu-ray in Deutschland bereits erschienen).

- The Secret Nights of Lucrezia Borgia (Italien 1982; Regie: Roberto Bianci Montero; Darsteller u. a. Sirpa Lane, auch dieser Titel ist in Deutschland bisher nicht auf Video oder DVD erschienen).

- Lucrezia Borgia (Italien 1990; Regie: Lorenzo Onorati; Darsteller u. a. Lucia Prato, bisher in Deutschland weder auf Video noch auf DVD erschienen.)

- Die Borgias (Los Borgia, Italien/Spanien 2006; Regie: Antonio Hernandez, Darsteller u. a. Maria Valverde als Lucrecia Borgia; auf DVD in Deutschland erhältlich).

- Borgia (Deutschland/Frankreich/Tschechische Republik 2011; Regie: diverse u. a.: Oliver Hirschbiegel, Thomas Vincent; Darsteller: u. a. Isolda Dychauk als Lucrezia Borgia, TV-Serie; auf DVD und Blu-ray erhältlich).

- Die Borgias - Sex.Macht.Mord.Amen. (Irland/Kanada/Ungarn 2011; Regie u. a. Neil Jordan, David Leland; Darsteller u. a. Holliday Grainger als Lucrezia Borgia; TV-Serie; auf DVD und Blu-ray erhältlich).

 


Kommentar zum Film:

Kino aus einem vergangenen Jahrhundert, nach seinem Kinoeinsatz 1967 nun erstmals auf DVD bei Filmjuwelen erhältlich bietet der Film poppig-buntes, erotisch-schwülstiges und abenteuerlich-spannendes Filmvergnügen.
Dabei bleibt der Film sogar mehr an den historischen Wahrheiten dran, als andere Titel die mehr den erotischen Gerüchten nachgehen.
Mit einer tollen Kulisse, farbenprächtigen Kostümen und einer kleinen Abenteuergeschichte, sowie kleineren erotischen Einlagen kann man sich weitestgehend gut unterhalten.
Das Finale ist leider enttäuschend und endet so abrupt, wie es die Inhaltsbeschreibung erklärt: Lucrezia verzichtet auf ihren Geliebten, willigt in die Ehe ein und Fabrizio reitet dem Sonnenuntergang entgegen. Ende.


Unsere Bewertung: Note 2,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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