Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen

Weitere Infos für
The Front Line - Der Krieg ist nie zu Ende (2011)

Kommentar zum Film:

Wenn man sich auf diesen koreanischen Kriegsfilm einlässt, muss man einige Sachen als Grund-voraussetzung anerkennen, dann wird man mit Sicherheit gut unterhalten: Da ist unübersehbar ein großer Drang zum hochstilisierten Pathos; zudem eine Erzählweise, in der anfänglich eine heroische Grund-stimmung präsentiert wird in deren Einfluss-bereich die handelnden Personen kommen - und es sind, manchmal konträr unseren Empfindungen, vorhandene Lebensgewohnheiten anderer Völker.

Die Geschichte spielt Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts; der Korea-Krieg zwischen Süd und Nord hat seinen Höhepunkt erreicht.
Hervorragend herausgearbeitet ist in dieser Geschichte das sinnlose Erstürmen einer hügeligen, bergigen Landschaft - und eines ganz besonderen Hügels darin. Wie sich Nord und Süd dennoch verstehen, zeigt sich in einem Bunker und dort in einer Art kleinen Schatzkammer, in der einmal Süd, einmal Nord für die Gegenseite Zigaretten, Zündhölzer, Schnaps, Wein und Briefe für Verwandte auf der Gegenseite deponiert. Doch wie unmenschlich der Mensch sein kann, zeigt sich wenige Stunden später als die Gegenseite wieder angreift und in einem gewalttätigen, blutigen Gemetzel den Hügel erneut zurückerobert.
Manchmal sind die Grausamkeiten des Krieges, abgeschlachtete Menschen, abgetrennte Körperteile, aus Mägen heraushängende Gedärme usw. sehr extrem sichtbar. Nicht nur aus diesem Grund, vielleicht auch die teilweise hervorragenden Charaktere beider Seiten und deren Dialoge; würde ich den Film schon mehr als Antikriegsfilm sehen - in dem es natürlich auch Action en masse gibt!


Ein packendes, aber auch schonungsloses Kriegsdrama - empfehlenswert auch für Cineasten!

Weitere Filme:

2021  Lonnys Filme   globbersthemes joomla templates