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Extinction - The G. M. O. Chronicles (2011)

Über die Darsteller:

Daniel Buder wurde am 3. Juli 1977 in Kronberg im Taunus, Deutschland geboren und war bisher u. a. zu sehen in: Marie Brand und der Moment des Todes, 2011; TV: Klinik am Alex, 2009; TV: Countdown - Die Jagd beginnt, 2009; Marie und der Charme des Bösen, 2008; Crash Kids: Trust no one, 2007; TV: Unser Charly, 1995.

Luise Bähr wurde am 23. Juni 1979 in Frankfurt am Main, Deutschland geboren und wirkte bisher u. a. in folgenden Serien und Filmen mit: Die Superbullen, 2011; Kreuzfahrt ins Glück: Hochzeitsreise nach Sevilla, 2011; Liebe, Babys und ein Herzenswunsch, 2011; Emilie Richards - Entscheidung des Herzens, 2011; Rosamunde Pilcher: Lords lügen nicht, 2010; Von ganzem Herzen, 2009; Der rote Baron, 2008; Im Tal der wilden Rosen - Prüfung des Herzens, 2008; Rosamunde Pilcher: Herzen im Wind, 2008; Kreuzfahrt ins Glück: Hochzeitsreise nach Burma, 2007; TV: Notruf Hafenkante, 2007; Die Schatzinsel, 2007; TV: M.E.T.R.O. - Ein Team auf Leben und Tod, 2006; Polizeiruf 110: Tod im Ballhaus, 2006; Zwei Bräute und eine Affäre, 2006; TV: Kanzleramt, 2005; Weltverbesserungsmaßnahmen, 2005; Inga Lindström: Die Farm am Mälarsee, 2004; TV: SOKO Wismar, 2004; Schwer verknallt, 2003; TV: SOKO Köln, 2003; Kein Mann für eine Nummer, 2002; TV: Zwei Profis, 2002; Das Mädcheninternat, 2001; TV: Nesthocker - Familie zu verschenken, 1999; TV: Mallorca - Suche nach dem Paradies, 1999; TV: Die Rettungsflieger, 1997; TV: Nikola, 1997; TV: Küstenwache, 1997; TV: Dr. Sommerfeld - Neues vom Bülowbogen, 1997; TV: Unser Charly, 1995; TV: Die Wache, 1994; TV: Marienhof, 1992; TV: Der Landarzt, 1987.

 

 

Kommentar zum Film:

Bei einem "Zombie"-Film made in Germany, dachte ich mir, schaust du mal 'rein und gehst dann nach zwanzig Minuten halt wieder frustriert 'raus - wie schon gesagt, dachte ich mir! Der Film beginnt recht schnell und stimmt von Anbeginn das Wehklagen über die vermeintlichen Zombies an. Auch die ersten Szenen, die eine Reihenhaus- und Wohnsiedlung typisch deutschen Charakters zeigen, verstärkten mich in der Annahme, keine zwanzig Minuten zur Sichtung zu benötigen. Doch dann entwickelt der Film plötzlich eine Eigendynamik, ja sogar eine gute Spannung. Man bekommt Figuren zu sehen, die Leben beinhalten, die einen Charakter bekommen - mit denen man sich identifizieren kann. Auch die Story bekommt Inhalt - denn die vom Virus infizierten sind nicht einfach nur Zombies, sondern Mutationen, von denen das schwerfällige, hinkende einer Zombieherde abfällt, die sich weiterentwickeln, zu schnellen und heimtückischen Jägern werden.
Die Geschichte der Überlebenden hat Volumen. Hier wird auch an Details gearbeitet. Munition, um die Zombies abzuknallen, liegt nicht nur einfach herum, sondern muss aus einer Polizeidienststelle aus einem Safe aufgeknackt werden; Fleisch- und Wurstabpackungen in einem Supermarkt werden mit der fortschreitenden Zeit ungenießbar. Auch an globalen Gesetze denkt man, denn Atommeiler, die nicht mehr versorgt werden, sind plötzlich eine immense Gefahr - und dies auf der ganzen Welt, gleich wo immer sie auf stehen. Ist die Grundstory zuerst an Köln gebunden, so beginnt sie sich zusammen mit dem Häufchen Überlebender zu bewegen. Die Kulissen wechseln.
Der Film gewinnt hier mit jeder Sekunde seiner Handlung. Vermessen ist es trotzdem "Extinction" mit Filmen, wie "28 Days later" oder "Resident Evil" zu vergleichen, denn immer noch merkt man es dem Film an, dass er ein wesentlich schmaleres Budget als diese international erfolgreichen Filme hat. Wenn man jedoch diese Vergleiche von vornherein ignoriert, wird man mit diesem "Endzeit- und Mutanten-Film" seine wahre Freude haben. Zudem wird richtig trashig und splatterhaft mit einer Machete gehackt, mit Pfeilen, Maschinengewehren und Handfeuerwaffen niedergestreckt, was in den Weg kommt - und Blut und Körperteile fliegen massenhaft durch die Gegend.
 
Ich habe - ohne es direkt zu merken - den ganzen Film angeschaut und mit den Überlebenden mitgekämpft und mitgelitten. Für einen Independent-Film deutscher Machart ein wirklich gelungenes Spektakel - und für Regieneuling Nike Drozdowski ein überzeugender Einstieg ins Filmgeschäft.

Bravo, weiter so!

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