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Dark Invasion - Sie sind nicht von dieser Welt (2010)

Kommentar zum Film:

Grundsätzlich sollte man etwas vorsichtig sein, wenn man Filme zur Rezension erhält, die ein älteres Produktionsdatum aufweisen. Liegt dieses Produktionsjahr über zwei Jahrzehnte zurück, dann handelt es sich im Regelfall um einen eventuell guten Film, der jetzt in die Vermarktung gegangen ist, jedoch bei einem kürzeren Produktionsdatum sollte man etwas vorsichtig sein, denn im Regelfall erfüllt der Film nur ein derzeit gängiges Genre oder einer der damals noch unbekannten Darsteller hat mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht.
Hier liegt nun also "The Corrupted" (deutscher Verleih/Kauftitel: Dark Invasion) vor. Ausser dem Darsteller Shaun Tisdale, der ebenfalls 2010 noch in dem Film "Tucker & Dale vs Evil" in einer Kleinstrolle mitwirkte, sind die weiteren Akteure und ebenso das Regie-Team in keiner nennenswerten Produktion bisher aktiv geworden, was sicherlich an ihrem nicht gerade überzeugenden Schauspieltalent liegen wird.
So scheint es also offensichtlich, dass der Film in das Genre-Motiv der Veröffentlichung fällt. Und hier wird man sichtlich, teilweise vom Cover oder inhaltlich, aber auch bei ähnlichen Film-Titeln schnell fündig. In unmittelbarer Nähe dürften folgende Filme, weitestgehend besser als der hier vorliegende Titel, sein: Nymph, Infected, Körperfresser 2 - Die Rückkehr oder The Thing.
Nun aber zurück zu "Dark Invasion".
Enorm langatmig und ebenso langatmig dialoglastig beginnt die Handlung, die die Anreise der Freunde zu ihrem Freund mit der Hütte am See erzählt, das Treffen mit einigen in der Nähe campierenden jungen Leuten, eine erste Party-Nacht voller dummer Sprüche und jeder Menge Alkohol und "etwas zum Rauchen" und kleineren erotischen Beziehungen. Man bemerkt so am Rande, dass sich der Freund mit der Hütte am See sichtlich verändert hat. Erst der nächste Tag, und da hat man gut die Hälfte des - Gottseidank - kurzen Filmes von ca. 72 Minuten Laufzeit hinter sich gebracht, bringt die ersten und dann in schnellerer Abfolge kommenden Grusel-, Horror- und Splatterszenen aus denen man eine Invasion einer unheimlichen Macht ableiten soll. Eine spinnenartige, tentakelförmige Spezies, aus dem See kommend, woher wirklich wird nicht erläutert, wird über den Mund (Küssen oder gewaltsames Eindringen) aufgenommen.
Die Splatter-Szenen sind eher harmlos, ausser spritzendem Blut oder einer säurehaltigen Flüssigkeit, werden zwar Axt-, Messer- und Gewehr-Attacken gesichtet, aber im Regelfall nur angedeutet. Auch die spinnenartigen, tentakelartigen Aliens-Auftritte sind wenig spektakulär, mehr oder minder handgemacht und wenig gruselig. So wie im ganzen Film, sieht man auch an den "Special Effekten" das sehr schmale Budget des Filmes.
Nur in ganz wenigen Szenen kommt etwas Atmosphäre auf, doch die können den Film nicht mehr retten, dessen Cover soviel Spaß auf mehr macht - aber leider letztendlich auf ganzer Linie versagt.
Die vielfach schon verwendete Grundidee und sonstige Geschichte plätschert einfach nur so vor sich hin, ohne wenige Höhepunkte und lässt auch nur sehr wenig Spannung aufkommen. So gibt es auch nur einige wenige Szenen in denen die Schauspieler geringfügig überzeugen können - und die deutsche Synchro dürfte den letzten vernichtenden Teil zu diesem kleinen Invasion-Gruselfilmchen beigetragen haben.


Der Film sei denen empfohlen, die nette DVD/Blu-ray-Cover in ihr Film-Regal stellen wollen, ohne sich unbedingt jedes grauenhafte Machwerk anschauen zu müssen!

Unsere Bewertung: Note 4.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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