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Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen (1986)

Über den Regisseur:

Jean-Jacques Beineix wurde am 8. Oktober 1946 in Paris, Frankreich geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: Mortal Transfer, 2001; Otaku, 1994; IP 5 - Insel der Dickhäuter, 1992; Roselyne, 1989; Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen, 1986; Der Mond in der Gosse, 1983; Diva, 1981. Zudem ist er als Drehbuchautor und Produzent tätig.



Über die Darsteller:

Beatrice Dalle wurde am 19. Dezember 1964 in Brest, Finistere, Frankreich geboren und wirkte bisher u. a. mit in (nur eine kleine Auswahl): Rosenn, 2014; Among the Living - Das Böse ist hier, 2014; Begegnungen nach Mitternacht, 2013; Meine Schwestern, 2013; Unser Paradies, 2011; Bye Bye Blondie, 2011; Livid - Das Blut der Ballerinas, 2011; Inside - Was sie will ist in Dir, 2007; Der Feind im Herzen, 2004; Wolfzeit, 2003; Flucht durch den Dschungel, 2001; Männer ohne Ehre, 1999; To the Limit, 1997; Clubbed to Death, 1996; Ich kann nicht schlafen, 1994; Alice und Elsa - Zwischen Liebe und Hass, 1994; Die schönste Geschichte der Welt, 1992; Flucht durch die Wolken, 1992; Night on Earth, 1991; Dunkle Leidenschaft, 1989; Chimere, 1989; Die Rache einer Frau, 1989; Sabba, die Hexe, 1988; Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen, 1986.



Small Talk/Kommentar zum Film:

Erzählt wird die Geschichte von Betty und Zorg in den letzten Monaten, bis ihre Krankheit, eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, endgültig ausbricht. Es eskaliert das Geschehen, als Betty erfährt, dass wie wider Erwarten nicht schwanger ist. Zorn sieht keinen Ausweg mehr für sich und Betty, schon gar keine Zukunft und erstickt Betty mit einem Kissen.

Der Film basiert auf dem Roman, der eigentlich als angesehe Literatur gilt, von Philippe Dijan, wobei das Buch noch mehr aus der männlichen Sicht erzählt wird.

Der etwas verwirrende Titel "37,2 Grad am Morgen" spielt auf eine erhöhte Körpertemperatur an, die allgemein als mögliches Zeichen einer Schwangerschaft gesehen wird.

Der Film selbst erzählt seine Geschichte aus Zorgs Sichtweise, dazu gibt es Kommentare aus dem Off. Die sexuellen Szenen erregten Aufsehen, da sie teilweise sehr pornographisch angesetzt sind. Beatrice Dalle avancierte mit diesem Film zur heissen Erotik-Ikone und festigte diesen Ruf durch ihre weiteren Filme wie "Sabba, die Hexe" (1988), "Die Rache einer Frau" (1989) oder "Dunkle Leidenschaft" (1989). Den Erfolg von "Betty Blue" erreichte aber keiner dieser Filme mehr. Später wurden ihre Rollenangebote kleiner und weniger erotisch. Sie ist bis heute als Schauspielerin tätig.

"Betty Blue" ist aber kein reiner Erotik-Film, zu sehr trägt die Handlung eine große Geschichte mit vielen kleinen und auch einigen gewaltigen Problemen, in denen zwei Leben angesiedelt sind.
Warum sich gerade "Betty Blue" als der Skandalfilm durchsetzte, liegt vielleicht auch an der schwülen Hitze, die der Film in seinen Szenen ausstrahlt, an dem Durst nach Flüssigkeiten, am Durst auf Sex - im Widerspruch auf der Suche nach Geborgenheit, Familie mit Kind.
Und neben der schwülen Hitze ist der Film auch durchseelt von Wärme und Sonne - und dem in Brandsetzen des eigenen Ferienpavillons. So wirkt der Film auch, er strahlt Hitze aus - er ist heiss!


Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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