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A Thought of Ecstasy (2017)

Über den Regisseur:

Rolf Peter Kahl wurde am 8. November 1970 in Cottbus, DDR (das ist heute Deutschland) geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: A Thought of Ecstasy, 2017; Kurzfilm: The Presence of Marta, 2014; Kurzfilm: Miriam, 2011; Bedways, 2010; Mädchen am Sonntag, 2005; Europe - 99Euro- Films 2, 2003; 99 Euro-Films, 2002; Angel Express, 1999; Kurzfilm: Ausgespielt, 1995. Zudem hat er von 1990 bis heute  (2018) in über 50 Filmen, TV-Serien und -Movies als Schauspieler mitgewirkt und ist zudem auch noch als Produzent und Drehbuchautor tätig.



Über die Darsteller:

Deborah Kara Unger wurde am 12. Mai 1963 in Vancouver, British Columbia, Kanada geboren und wirkte bisher u. a. mit in: A Thought of Ecstasy, 2017; Vengeance - Pfad der Vergeltung, 2017; The Burning Curse, 2015; Die dunkle Wahrheit, 2012; Silent Hill: Revelation 3D, 2012; The Samaritan, 2012; 186 Dollars to Freedom, 2012; TV: Combat Hospital (in 13 Folgen als Major Pederson), 2011; Dein Weg, 2010; Sophie & Shiba, 2010; Take Down - Niemand kann ihn stoppen..., 2010; Messages Deleted, 2009; Angel and the Badman, 2009; Walled In - Mauern der Angst, 2009; Shake Hands with the Devil, 2007; 88 Minutes, 2007; Silent Hill - Willkommen in der Hölle, 2006; Dinge, die von Bäumen hängen, 2006; Alibi - Ihr kleines schmutziges Geheimnis ist bei uns sicher!, 2006; White Noise - Schreie aus dem Jenseits, 2005; TV-Miniserie: X-Rated, 2004; Lovesong für Bobby Long, 2004; One Point Zero - Du bist programmiert, 2004; Emile, 2003; Stander, 2003; Fear X, 2003; Dreizehn, 2003; Leo - Der Mörder und das Kind, 2002; Zwischen Fremden, 2002; The Salton Sea, 2002; Signs & Wonders, 2000; The Weekend, 1999; Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein, 1999; Hurricane, 1999; Payback - Zahltag, 1999; Frank, Dean & Sammy tun es, 1998; The Game, 1997; Unter Brüdern, 1996; Crash, 1996; Skandal in der Notaufnahme, 1994; Highlander 3 - Die Legende, 1994; Stimmen im Dunkel, 1992; ...doch dann kam sie, 1990; Breakaway, 1990; Blutiger Schwur, 1990; TV-Miniserie: Bangkok Hilton, 1989.



Kommensurabel:

Der Film könnte Ihnen gefallen, wenn sie sich mit experimentellem Erotik-Drama- Kino anfreunden können und Ihnen Filme wie "Die Träumer" (2004, Regie: Bernardo Bertolucci), "Nymph()maniac - Director's Cut - Teil I und II" (2014, Regie: Lars von Trier), "Lie with Me" (2006, Regie: Clement Virgo) oder der Klassiker "Zabriskie Point" (1970, Regie: Michelangelo Antonioni) zusagten.




Kommentar zum Film:

Seiner Zeit weit voraus zeigt Regisseur und Darsteller Rolf Peter Kahl ein Amerika der möglichen Zukunft, zumindestens einer Zukunft wie es Präsident Trump gerne hätte und präsentiert wuchtige und intensive Bilder, die voller Emotionen, Kühle und vielschichtigen Auslegungen stecken. Der Film erzählt eine Geschichte in der die "große Mauer" im Süden des Landes Wirklichkeit geworden ist, in der es Studentenaufstände in Sacramento gibt, die gnadenlos und brutal von der Polizei mit Waffengewalt niedergeschlagen werden und das Land moralisch verödet.
So präsentiert sich hier kontroverses Kino, in dem Raum und Zeit keine Rolle spielt - und ähnlich wie in "Bedways" (2010) zelebriert RP Kahl den Sex zwischen Porno-Kino und schwülstiger Masturbations-Orgie. Die eigentliche Geschichte, Franks Suche nach Marie, wird zwar nebenan gestellt, ist aber auch ständig gegenwärtig - und so verschwimmt hier auch bald die Grenze zwischen dem Roman, in dem sich Frank wiedererkennt und der Suche nach einer Vergangenheit und der Liebe zu Marie, die er bei Frauen sucht, die Sex als Geschäft betreiben.
Und die Frauen, die er trifft, auf seiner Suche nach Marie, zeigen eine Erotik, von der Frank träumt oder mit der er Marie wieder zum Leben erwecken will: hart, verstörend, sado-masochistisch - so gnadenlos wie die vielen Attribute sind, die Frank auf seiner Reise durchwandert.
So wird der Film sicherlich wieder zu einer Metapher über den Sinn des Lebens, einer ständigen Suche nach seinem eigenen Ich - und das noch persönlicher als man denkt, denn in jedem Film sucht man seine Identifikationsfigur.  Hier wird man schwer fündig, denn Frank ist kein direkter Sympathieträger, eher das Gegenteil davon.


Übrig bleibt eine Frage: Wie werte ich den Film?
Ein Kunstwerk - oder großer Käse - oder Erotik-Drama hart am Porno - oder doch genial?

Unsere Bewertung: Note 2,5.
Erklärung: Eine provokante Reise ins eigene Ich, irgendwo zwischen Road-Movie, Experimentalfilm, hartem Erotik-Kino und Film-Noir-Crime angesiedelt. Kein Mainstream-Kino!
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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