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Letztendlich sind wir dem Universum egal (2018)

Über die Darsteller:

Angourie Rice wurde am 1. Januar 2001 in Australien geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Ladies in Black, 2018; Letztendlich sind wir dem Universum egal, 2018; Spider-Man: Homecoming, 2017; Die Verführten, 2017; Jasper Jones, 2017; Nowhere Boys: The Book of Shadows, 2016; The Nice Guys, 2015; Dinosaurier 3D - Im Reich der Giganten (Stimme/Jade im Original), 2013; These Final Hours, 2013; TV: The Doctor Blake Mysteries, 2013.

Maria Bello, die am 18. April 1967 in Norristown, Pennsylvania, USA geboren wurde, ist hier als die Mutter von Rhiannon, Lindsey, zu sehen. Zudem war sie bisher u. a. zu sehen in: Giant Little Ones, 2018; Letztendlich sind wir dem Universum egal, 2018; Die wunderbare Reise der Lucy - Auf der Suche nach Fellini, 2017; 30 Year Old Virgin, 2016; Max Steel, 2016; Mein fast perfekter Vater, 2016; Die 5. Welle, 2016; Demonic - Haus des Horrors, 2015; Dritte Person, 2013; Kindsköpfe 2, 2013; TV: Touch (in 10 Folgen als Lucy Robbins von 2012 bis 2013), 2012; TV: Prime Suspect (in 13 Folgen von 2011 bis 2012 als Detective Jane Timoney), 2011; Carjacked - Jeder hat seine Grenzen, 2011; Atemlos - Gefährliche Wahrheit, 2011; Kindsköpfe, 2010; Pippa Lee, 2009; Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers, 2008; Das gelbe Segel, 2008; Der Jane Austen Club, 2007; Unverblümt - Nichts ist privat, 2007; Spiel mit der Angst, 2007; World Trade Center, 2006; Flicka, 2006; Thank You for Smoking, 2005; The Sisters, 2005; A History of Violence, 2005; The Dark, 2005; Das Ende - Assault on Precint 13, 2005; Silver City, 2004; Das geheime Fenster, 2004; The Cooler - Alles auf Liebe, 2003; Auto Focus, 2002; Traumpaare, 2000; Coyote Ugly, 2000; Payback - Zahltag, 1999; Permanent Midnight, 1998; TV: Nowhere Man - Ohne Identität, 1995; TV: Emergency Room, 1994.



Small Talk:

Der Film "Letztendlich sind wir dem Universum egal" basiert auf dem Roman "Every Day" von David Levithan, der am 7. September 1972 in Short Hills, USA geboren wurde und als Schriftsteller und Herausgeber tätig ist.
Eine Prequel-Novelle zu dieser verfilmten Geschichte gibt es auch: Six Earlier Days.
In Deutschland gibt es einen Begleitroman, der als "Letztendlich geht es nur um dich" (Another Day) im Augst 2015 veröffentlicht wurde. Eine Fortsetzung soll es 2018 noch geben: "Someday".

"Letztendlich sind wir dem Universum egal" wurde im Sommer 2017 gedreht, u. a. im George Street Diner, in Toronto, Ontario, Kanada, sowie ebenfalls dort im Canada's Sugar Beach. Die Dreharbeiten begannen am 6. Juli und endeten am 12. August 2017.



Kommensurabel:

Irgendwo zwischen "Ghost - Nachricht von Sam" (1990; Regie: Jerry Zucker), "Hinter dem Horizont - Das Ende ist nur der Anfang" (1998, Regie: Vincent Ward, u.a. mit Robin Williams, Max von Sydow, Annabella Sciorra), "Science of Sleep - Anleitung zum Träumen" (2006, Regie: Michel Gondry), "Für immer Adaline" (2015, Regie: Lee Toland Krieger) "Seelen" (2013, Regie: Andrew Niccol) und "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993, Regie: Harold Ramis) ist das phantastische Liebes-Drama angesiedelt.





Kommentar zum Film:

Obwohl sich der Film den Genres Fantasy und Mystery, Liebesromanze und Liebes-Drama zuwendet und dazwischen genial balanciert, ist er enorm real erzählt. Rhiannon, deren Love-Interest Justin ist, der sie jedoch nur als dekorative Begleitung liebt, ist erstaunt, als Justin sich eines Tages ihr wirklich zuwendet, sich für sie interessiert und ihr seine Liebe gesteht. Doch am nächsten Tag ist wieder alles so wie es schon immer war. Dann macht Rhiannon einige seltsame Begegnungen mit anderen 16 Jährigen mit - und immer hat sie das Gefühl, dass diese Begegnungen die große Liebe sind. Schließlich erfährt sie das Geheimnis dahinter, es ist "A", eine wandernde Seele, die jeden neuen Tag einen neuen 16jährigen Körper bewohnt - und Rhiannon und "A" haben sich unsterblich ineinader verliebt.
So kehrt der Film das Grundprinzip, die Identifikation mit einer bestimmten Figur, im Regelfall der Held, aber auch der Anti-Held, ins Gegensätzliche. Dies gab es zwar schon in einigen phantastischen Filmen, aber wenig in Filmen, die der Realität nahe sind.
Vielleicht andeutungsweise in Luis Bunuels "Dieses obskure Objekt der Begierde", worin die Figur "Conchita" mit der Schauspielerin Carole Bouquet und zugleich mit der Schauspielerin Angelina Molina besetzt ist, was Fernando Rey's Figur Matthieu und dessen überdrehten Liebeswahn extrem hervorhebt. Hier in "Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist "A" in fünfzehn Körpern lebendig und schneidet damit, dass es "Ihn/Sie = A" als schwegewichtigen Asiaten-Jungen, einen Afroamerikaner und auch als Mädchen gibt, zahlreiche soziale Problematiken wie z. B. Rassenunterschiede, Übergewicht oder Lesben-Liebe im Grund-Thema an. So vermittelt uns der Film, in der Person von Rhiannon, dass man über die sichtbaren Äußerlichkeiten hinwegsehen sollte und sich mehr auf die inneren Werte eines Menschen konzentrieren soll.
"Letztendlich sind wir dem Universum egal" bezieht sich als Metapher auf diese Aussage, doch sein warnender Zeigefinger ist unaufdringlich, harmonisch in die Geschichte eingebettet und dadurch so genial konsequent, dass einem das Liebes-Melodramverführt, Staunen lässt, Hoffnung und Zuversicht verbreitet und enorm berührt.
Darstellerisch überzeugt das romantische Liebes-Drama voll und ganz, auch vor allen Dingen mit "Rhiannon"-Darstellerin Angourie Rice, die zwar noch relativ neu im Business ist, doch enorm emotional spielt und in ihrer Rolle echt wirkt.


Wer hier jedoch mehr erwartet, wird enttäuscht werden. Die Seelenwanderungen von "A" sind zwar immer wieder neu und interessant - und sehr gefühlsbetont - gemacht, doch Spannung kommt wenig auf, auch bleibt man mit dem Finale sehr allein zurück.

Fazit: Sehenswert allemal, doch etwas mehr Tiefe der einzelnen "A"-Figuren und auch im Finale einen besseren Plot hätte man schon ausarbeiten können!

Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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