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Madonna - Die Rache der Liebessklaven (1979)

Small Talk:

Der Underground-Film entstand ab 1979, hatte zwei Jahre Drehzeit und keiner der mitwirkenden Schauspieler bekam dafür Honorar. Madonna's Szenen dauerten bis Herbst 1980. Die Produktionskosten beliefen sich auf 20.000 US-Dollar.

Nachdem Madonna zur Star-Ruhm gelangte, wurde der Film 1985 veröffentlicht, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Nachdem Madonna versucht hatte die Film-Rechte zu kaufen, was ihr nicht gelang, wollte sie ihn gerichtlich verbieten lassen, was ebenso erfolglos blieb. Dies führte dazu, dass jeder - der irgendwie an Madonna interessiert war - diesen "Skandalfilm" sehen wollte, in dem sich die Sängerin und Schauspielerin oben ohne nackt zeigt. Die Gerüchteküche besorgte dann noch den Rest, die sogar "pornographische Szenen" darin gesehen haben wollte.

Der Schauspieler Jeremy Pattnosh steuerte zwei Songs zu dem Film bei, die er auch schrieb: "Certain Sacrifice" und "Screamin' Demon Lover".

Nach einer Aussage von Jon Lewicki zahlte er Madonna 100 US-Dollar, da sie damals ihre Miete nicht bezahlen konnte - ihre Filmgage.

Apropos:

Die DVD-Veröffentlichung "Madonna - Die Rache der Liebessklaven" beinhaltet das 1993 produzierte TV-Special "Madonna: Exposed", in dem u. a. Camille Barbone, Stephen Jon Lewicki, Bob Guccione oder Norris Burroughs zu Wort kommen.




Kommensurabel:

Wer "Following" (1998, Regie: Christopher Nolan), "Hard Candy" (2005, Regie: David Slade), "Love Exposure" (2008, Regie: Shion Sono) oder "Irreversibel" (2002, Regie: Gaspar Noe) gesehen hat und sich damit anfreunden konnte, wird sich auch mit "Madonna - A Certain Sacrifice/ Die Rache der Liebessklaven" unterhalten können.





Kommentar zum Film:

Hier treffen sich Low-Budget-Movie und Underground-Film, gehen eine schwierige Symbiose ein, werden über weite Strecken quälend langatmig und zeichnen sich weder durch ein handwerkliches Können seitens der Regie, Kamera und dem Score, noch den darstellerischen Leistungen aus.
Würde hier nicht "Madonna" mitspielen, hätte den Film nie jemanden interessiert!
Wer alles in Sachen "Madonna" sehen will, muss sich hier auch opfern.


Wer "Die Rache der Liebessklaven" sucht, sollte sich eher im Erotik-Sexfilm-Genre bewegen, dort wird er sicherlich fündig werden!

Unsere Bewertung: Note 3,5 bis 4.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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