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Nosferatu in Venedig (1986)

Über die Darsteller:

Maria Cumani Quasimodo wurde am 7. Januar 1908 in Varese, Italien geboren und verstarb 95jährig am 22. September 2003 in Montecarlo, Italien. Sie wirkte u. a. mit in: Ghosthouse 4 - Haus der Hexen, 1989; Nosferatu in Venedig, 1986/88; Breakdance Sensation '84, 1984; She - ...eine verrückte Reise in die Zukunft, 1982; Caligula, 1979; Unmoralische Novizinnen, 1977; Das ganz große Ding, 1975; Pulsschlag des Todes, 1974; Zwei Missionare, 1974; Die Nonne von Verona, 1973; Die Farben der Nacht, 1972; Malta sehen und sterben, 1972; Veruschka, 1971; TV-Miniserie: Die Geschichte der Apostel, 1969; Medea, 1969; Die Subversiven, 1967; Die längsten Finger hat Madame, 1967; Julia und die Geister, 1965; Verrückter Sommer, 1965.

Clara Colosimo wurde am 23. Mai 1922 in Conegliano Veneto, Provinz Treviso, Italien geboren und verstarb 72jährig am 15. Juni 1994. Sie war u. a. zu sehen in: Eine Mutter, 1991; Heiß, scharf und knusprig, 1986; Nosferatu in Venedig, 1986/88; Der Junge vom Land, 1984; Dolce Vita... nicht mit uns, 1984; Der Ungehorsam, 1982; Cafe Express, 1980; Die Kameliendame, 1980; Der Sexbomber, 1979; Orchesterprobe, 1979; Der Fluß der Mörderkrokodile, Die Hauslehrerin, 1978; Jenseits von Gut und Böse, 1977; Lollipops und heiße Höschen, 1976; 1900 (Neunzehnhundert), 1976; Salon Kitty, 1976; Die Puppe des Gangsters, 1975; Die Killermafia, 1975; Drei Nonnen auf dem Weg zur Hölle, 1973; Der Nonnenspiegel, 1973; Night of the Serpent, 1970; Die Freundin war immer dabei, 1969; Kindheit, Berufung und erste Erlebnisse des Venezianers Giacomo Casanova, 1969; Tepepa, 1969; Die Degenerierten, 1968.

Barbara De Rossi wurde am 9. August 1960 in Rom, Latium, Italien geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Sunday Lunch, 2003; Babij Jahr - Das vergessene Verbrechen, 2003; Adoptiert, 1999; A Bedfull of Foreigners, 1998; TV-Miniserie: Verwirrung des Herzens, 1997; Der Mädchenmord, 1997; Bedrohliche Schatten, 1996; Herzen im Sturm, 1995; Auf Messers Schneide, 1992; TV-Miniserie: Der Notarzt - Rettungseinsatz in Rom, 1990; Stille Tage in Clichy, 1990; The Red Orchestra, 1989; Sweets from a Stranger, 1987; Der Amerikaner, 1986; Entscheidung in Cartagena, 1986; TV: Frankensteins Tante, 1986; Nosferatu in Venedig, 1986/88; TV-Miniserie: Quo Vadis, 1985; Die Wunderheilerin, 1985; Ich und der Duce, 1985; TV-Miniserie: Allein gegen die Mafia, 1984; Der Leutnant und sein Richter, 1983; Das Duell der Besten, 1983; TV-Miniserie: David und Sara, 1982; Bleib wie Du bist, 1978.




Small Talk:

Die Hauptdarsteller sind einschlägig bekannt. Klaus Kinski war bereits in Werner Herzog's "Nosferatu"-Verfilmung von 1979 als Vampir zu sehen, sowie 1971 in "Dracula im Schloß des Schreckens" und ein Jahr davor in "Nachts, wenn Dracula erwacht".
Donald Pleasence konnte man 1979 als Dr. Jack Seward in "Dracula - Eine Love Story" sehen, sowie 1987 in "Die Fürsten der Dunkelheit".
Auch Christopher Plummer war dann noch im Jahr 2000 als Matthew Van Helsing in "Wes Craven präsentiert Dracula" als Vampirjäger mit dabei.

Trotz des Star-Potentials und der Erotik-Horror-Story floppte der Film an den italienischen Kinokassen. Erst auf Video hatte er einigen Erfolg.




Kommentar zum Film:

Wer den Film im Fahrwasser oder als nachfolgenden Teil des Werner Herzog Klassikers "Nosferatu - Phantom der Nacht" sieht, wird enttäuscht sein, liegt dabei aber auch vollkommen falsch. Damit hat diese italienische Horror-Erotik-Variante von "Nosferatu" nur den "Fürsten der Dunkelheit" gemeinsam. Zudem ist "Nosferatu in Venedig" ein Regie-Mix diverser Verantwortlicher, von denen einige berufen wurden, aber - wahrscheinlich weil sie nicht mit Klaus Kinski konnten - auch schnell wieder entlassen wurden, dieses sieht man dem Film an. Dann ist "Nosferatu in Venedig" auch Trash in Reinkultur - mit einigen sehr tollen Szenen voller Charme und Feeling, der in einem düsteren Venedig spielt mit hervorragenden prunkvollen Kulissen und Gebäuden. Viele Szenen und Bilder sind in morbides Grauen getaucht, in sinnliche Melancholie und schwarze Romantik - mit einer höchst erotischen Barbara De Rossi. Der Score ist gnadenlos genial (von Vangelis), die Erotik der Geschichte verbunden und grundsätzlich überzeugen alle Schauspieler, ausgenommen einige wenige in Nebenrollen.
Und Kinski, in einem seiner letzten Filme, genial, finster, verrückt - er spielt sich wahrscheinlich hier so eigenständig selbst, wie er immer schon sein wollte, triebhaft, sexsüchtig, ein krankhaftes, provokantes Genie - eben Klaus Kinski pur: deutlich zu sehen in der Szene mit der alten Adligen und als Verführer der holden Weiblichkeit Venedigs.


Die Schwächen des Filmes sind seine zähflüssige Erzählweise, die oftmals langatmig wirkt und einige Szenen-Sprünge, die nur schwer nachvollziehbar sind.
Wer sich darauf einlassen kann, wird sich gut unterhalten können!

Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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