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Das blutige Schloss der lebenden Leichen (1970)

Über den Regisseur:

Claude Mulot, der sich auch unter dem Pseudonym Frederic Lansac (!) benannte, wurde am 21. August 1942 in Paris, Frankreich geboren und verstarb 44jährig am 13. Oktober 1986 in Saint-Tropez, Var, Frankreich, wo er ertrank. Er führte Regie u. a. in den Filmen: Black Venus, 1983; Die Unmoralische, 1980; Die Jugend weiß eben alles besser, 1974; Les Charnelles, 1974; Das blutige Schloß der lebenden Leichen, 1970; Sexyrella, 1968. Zudem war er als Drehbuchautor und Regisseur von Hardcore-Pornofilmen tätig.



Über die Darsteller:

Anny Duperey wurde am 28. Juni 1947 in Rouen, Seine-Inferieure (das ist heute Seine- Maritime), Frankreich geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Ihr werdet euch noch wundern, 2012; Das verflixte 3. Jahr, 2011; Bambou, 2009; Auf der anderen Seite des Bettes, 2008; Coco Chanel, 2008; Un et un font six: Chere Maison, 1998; Der verschwundene Sohn, 1997; TV-Miniserie: Karl der Große, 1993; Germinal, 1993; Der Dämon der Insel, 1983; Zwei irre Spaßvögel, 1983; Der Super-Boss, 1982; Psy, 1981; Der trojanische Krieg findet nicht statt, 1981; Tausend Milliarden Dollar, 1981; Bestellt - geklaut - geliefert/ Car Napping, 1980; Nur drei kamen durch, 1979; Trocadero, 1978; Ein Elefant irrt sich gewaltig, 1976; Nuit d'Or - Die Nacht aus Gold, 1976; Gib Gas, Dicker!, 1975; Umarmungen und andere Sachen, 1975; Das böse Vergnügen, 1975; Ohne Warnung, 1973; Nur eine Frage der Zeit, 1972; Alfred, die Knallerbse, 1972; Das blutige Schloß der lebenden Leichen, 1970; Oh, diese Frauen, 1969; Der Rächer aus dem Sarg, 1968; Der goldene Schlüssel, Der Milliarden Dollar Mann,1967; Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß, 1967; TV: Au theatre ce soir, 1967.

Valerie Boisgel wurde am 28. Oktober 1946 in Blida, Algier, Frankreich (das ist heute Algerien) geboren und verstarb 68jährig am 9. November 2014 in Paris, Frankreich. Sie war u. a. zu sehen in: French Love , 1998; Das Strandhotel, 1978; Grand-Prix im Bett, 1974; TV-Miniserie: Die Grashüpfer, 1974; Mädchen für verbotene Spiele, 1973; Naked Sex, 1973; Das blutige Schloß der lebenden Leichen, 1970; Liebe gegen Barzahlung, 1969; Lemmy Caution gegen Alpha 60, 1965; Und die Wälder werden schweigen, 1965.

Michelle Perello wurde am 28. Dezember 1942 in Marseille, Frankreich geboren und verstarb 61jährig am 10. Januar 2004 in Paris, Frankreich. Sie wirkte u. a. mit in: Das Attentat, 1985; Sklavin der Sinnlichkeit, 1977; Les demoiselles a peage, 1975; Girl Slaves of Morgana Le Fay, 1971; Der blutige Schloß der lebenden Leichen, 1970.



Small Talk:

Der Film entstand in knapper Drehzeit, die vom 8. Mai 1969 bis 2. Juni 1969 dauerten.

Wem die Filmhandlung sehr bekannt vorkommt, der sollte sich an folgenden Produktionen orientieren:

1. Das Schreckenshaus des Dr. Rasanoff (Augen ohne Gesicht/Eyes without a Face/Les Yeux sans visage; Frankreich/Italien 1960; Regie: Georges Franju; Darsteller u. a.: Pierre Brasseur, Alida Valli, Claude Brasseur, Juliette Mayniel, Edith Scob, Francois Guerin).
Dieser Film ist in Deutschland bereits mehrfach auf DVD erschienen, u. a. bei Concorde Home Entertainment, sowie in drei Cover-Versionen bei "Eyecatcher Movies".

2. Der schreckliche Dr. Orloff (Schreie durch die Nacht/The Awful Dr. Orloff/Gritos en la noche; Frankreich/Spanien 1962; Regie: Jesus Franco (siehe auch unser Jesus Franco- Special); Darsteller u. a.: Conrado San Martin, Diana Lorys, Howard Vernon, Perla Cristal, Jesus Franco, Maria Silva).
Dieser Film ist in Deutschland innerhalb der Edition Tonfilm, als Nr. 15, auf DVD erschienen.

3. Die Bestie mit dem Skalpell (Corruption/Carnage/Laser Killer, GB 1968; Regie: Robert Hartford-Davis; u. a. mit Peter Cushing, Sue Lloyd, Kate O'Mara, Billy Murray, Vanessa Howard). Dieser Film war in Deutschland bisher nur im Kino (19. Juli 1968) zu sehen.

Fast weltweit wurde der hier vorliegende Film "The Blood Rose" in der begleitenden Kino-Werbung als "Der erste Sex-Horror-Film aller Zeiten" beworben.

Die lesbischen Szenen von Anne und Agnes fielen der Zensur des amerikanischen Kinos zum Opfer.

Während der Schauspieler Howard Vernon in "Der schreckliche Dr. Orloff" als Dr. Orloff zu sehen ist, der das entstellte Gesicht seiner Frau wieder herstellen will, ist er in "The Blood Rose" ebenfalls wieder als begnadeter Chirurg unterwegs, der jedoch hier im Auftrag bzw. unter Zwang von Frederic Lousac tätig werden soll.





Kommentar zum Film:

Ja, sicherlich ein Erotik-Streifen der seltenen Art, dennoch gar nicht mal so übel - denn die Atmosphäre stimmt hier über die ganze Filmlänge. Natürlich gibt es weder Untote, noch Zombies, noch lebende Leichen, vielleicht auch nur angedeutet ein richtiges Schloss - dafür aber jede Menge Sternchen, die äußerst hübsch anzuschauen sind, darunter auch Astro-Lady Elizabeth Teissier, die sich hier extrem frivol gibt!
Das ist pures euro-sleaziges Sexploitation-Kino der besten Trashfilm-Art, die man überhaupt vollbringen kann - wenn dann auch Regisseur Claude Mulot ins Porno-Fach abglitt, aber auch da einige Perlen zauberte!
Zudem ist "Das blutige Schloss der lebenden Leichen" ein solch atmosphärisches Remake von "Eyes without a Face/Augen ohne Gesicht" (siehe Small Talk), dass es das Original eigentlich in den Schatten stellt - und das Beste am ganzen Film ist, dass man sich in "good old Germany" das Ganze auch auf DVD anschauen kann!


Sollte man sich nicht entgehen lassen!

Unsere Bewertung: Note 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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