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Sorry We Missed You (2019)

Über den Regisseur:

Ken Loach wurde am 17. Juni 1936 in Nuneaton, Warwickshire, England, GB geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: Sorry We Missed You, 2019; Ich, Daniel Blake, 2016; The Spirit of '45, 2013; Angel's Share - Ein Schluck für die Engel, 2012; Looking for Eric, 2009; Tickets, 2005; Just a Kiss, 2004; Sweet Sixteen, 2002; Brot und Rosen, 2000; Ladybird, Ladybird, 1994; Geheimprotokoll, 1990; Vaterland, 1986; Black Jack, der Galgenvogel, 1979; Familienleben, 1972; Kes, 1969; Poor Cow - Geküsst und geschlagen, 1967; Up the Junction, 1965; TV: Task Force Police, 1962. Zudem ist er auch als Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent tätig.



Small Talk:

Der Film feierte Premiere am 16. Mai 2019 innerhalb der "Internationalen Filmfestspiele von Cannes". Auffällig ist die Besetzung der Hauptrollen:
Kris Hitchen, der nur zeitweise als Schauspieler tätig war und im Hauptberuf als Klempner auftrat ist hier als Ricky Turner zu sehen.
Noch weniger Schauspielererfahrung hatte Debbie Honeywood als Abbie, die im eigentlichen Beruf Assistenzlehrerin ist und vorrangig Kinder unterrichtet, die Lernschwierigkeiten haben.
Rhys Stone als Sohn Seb und Katie Proctor als Tochter Liza Jane sind nur Kinder aus einer Schule vor Ort, ohne jegliche Schauspielererfahrung.

Die Dreharbeiten fanden in Byker, in "Newcastle upon Tyne", in der Shields Road statt. Etliche Teile wurden zudem in Team Valley, in "Gateshead", England, GB gedreht.




Kommentar zum Film:

Erneut kehrt Regisseur Ken Loach zu seinem bisherigen Filmstil zurück und beschreibt erneut ein sehr menschliches Schicksal einer Familie, das in der heutigen harten Realität, um Anerkennung, Lebensunterhalt und um ihre Familie kämpft. Einfühlsam und zugleich erschreckend real nähert sich die Handlung wieder einmal einer Gruppe von Menschen, die am unteren Ende des sozialen Spektrums, um das fast sprichwörtliche tägliche Brot zu verdienen, alle möglichen und unmöglichen Schwierigkeiten des Lebens meistert - und ist damit Lichtjahre vom Mainstream-Kino Hollywoods entfernt.
Mit Abbies Beruf taucht der Film auch in die Problematik von Nächstenliebe, Pflegenotstand und Menschenwürde ein.
Zahlreiche Nominierungen bei Film-Festivals und diverse Auszeichnungen bestätigen, dass Ken Loach Film mal wieder etwas sehr Persönliches und Menschliches zeigt.
Ein Film der jederzeit, auf der ganzen Welt, Realität sein könnte und ist.


Absolut sehens- und empfehlenswert.

Unsere Bewertung: Note 1.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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