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Der rote Rausch (1962)

Über den Regisseur:

Wolfgang Schleif wurde am 14. Mai 1912 in Leipzig, Deutschland geboren und verstarb am 21. August 1984 in Berlin, Deutschland. Er führte u. a. Regie bei folgenden Filmen und Serien: O du fröhliche - Besinnliche Weihnachtsgeschichten, 1981; TV: I.O.B. Spezialauftrag, 1980; Wie Rauch und Staub, 1979; TV: Die unsterblichen Methoden des Franz Josef Wanninger, 1978; TV: Bitte keine Polizei, 1975; TV: Unter einem Dach, 1974; Frühling auf Immenhof, 1974; TV: Die Partner, 1973; Die Zwillinge vom Immenhof, 1973; Mit dem Strom, 1972; Der Ehefeind, 1972; Hurra, unsere Eltern sind nicht da, 1970; Sir Basil Zaharoff - Makler des Todes, 1969; Königin einer Nacht, 1969; Die Brücke von Remagen, 1967; Saison in Salzburg, 1966; Im Nest der gelben Viper, 1966; Vorsicht bei grauen Schläfen, 1965; TV: Der Forellenhof, 1965; Das Blaue vom Himmel, 1964; Ferien wie noch nie, 1963; Der Teufel von Kapstadt, 1962; Zwischen Shanghai und St. Pauli, 1962; Blond muß man sein auf Capri, 1961; Ach Egon!, 1961; Eheinstitut Aurora, 1961; Freddy und die Melodie der Nacht, 1960; Weit ist der Weg, 1960; Rommel ruft Kairo, 1959; Der blaue Nachtfalter, 1959; Freddy, die Gitarre und das Meer, 1959; Freddy unter fremden Sternen, 1959; Eine Reise ins Glück, 1958; Blaue Jungs, 1957; Made in Germany - Ein Leben für Zeiss, 1957; Die verpfuschte Hochzeitsnacht, 1957; Das Mädchen Marion, 1956; Meine Kinder und ich, 1955; Heldentum nach Ladenschluß, 1955; Ännchen von Tharau, 1954; Die Störenfriede, 1953; Saure Wochen - frohe Feste, 1950; Und wenn's nur einer wär', 1949; Die blauen Schwerter, 1949; Grube Morgenrot, 1948.



Über die Darsteller:

Klaus Kinski wurde am 18. Oktober 1926 in Zoppot, Freie Stadt Danzig (das ist heute: Sopot in Polen) geboren und verstarb am 23. November 1991 in Labunita, Kalifornien, USA an den Folgen eines Herzinfarkts. Er war u. a. zu sehen in: Paganini, 1989; Cobra Verde, 1987; Diamant des Grauens, 1986; Die Zeitfalle, 1986; Killerhaus - Horror der grausamsten Art, 1986; Nosferatu in Venedig, 1986; Star Knight - Herr der Sterne, 1985; Kommando Leopard, 1985; Creature - Die dunkle Macht der Finsternis, 1985; Die Libelle, 1984; Geheimcode Wildgänse, 1984; Geld und Liebe, 1982; Der Android, 1982; Der Söldner, 1982; Fitzcarraldo, 1982; Die Früchte der Leidenschaft, 1981; Buddy, Buddy, 1981; Die schwarze Mamba, 1981; Stumme Liebe, 1980; Killer-Truck, 1980; Schizoid, 1980; Woyzeck, 1979; Nosferatur - Phantom der Nacht, 1979; Roland - Die Horden des eisernen Ritters, 1978; Madame Claude und ihre Gazellen, 1977; Der Fall Serrano, 1977; Operation Entebbe, 1977; Nuit d'Or - Die Nacht aus Gold, 1976; Jack the Ripper - Der Dirnenmörder von London, 1976; Das Netz, 1975; Spuren auf dem Mond, 1975; Nachtblende, 1975; Nobody ist der Größte, 1975; Das Geheimnis des Lebens, 1974; Zwei durch dick und dünn, 1974; Die gnadenlose Hand des Gesetzes, 1973; Der Mann mit der Kugelpeitsche, 1972; Ein Einsamer kehrt zurück, 1972; Aguirre, der Zorn Gottes, 1972; Die Mörderbestien, 1972; Das Auge der Spinne, 1971; Ich will deinen Kopf, 1971; Sarg der blutigen Stiefel, 1971; Black Killer, 1971; Das Schloss der blauen Vögel, 1971; Adios Companeros, 1971; Drei Amen für den Satan, 1971; Dracula im Schloss des Schreckens, 1971; Mir hat es immer Spaß gemacht, 1970; Halleluja pfeift das Lied vom Sterben, 1970; Der Mörder des Klans, 1970; Die Bestie, 1970; Churchills Leoparden, 1970; Spezialkommando Wildgänse, 1970; Satan der Rache, 1970; Nachts, wenn Dracula erwacht, 1970; Der Mann mit der Torpedohaut, 1969; Quintero - Das As der Unterwelt, 1969; Sartana - Töten war sein täglich Brot, 1969; Die Leoparden kommen, 1969; Paroxismus, 1969; Marquis des Sade: Justine, 1969; 2 x Judas, 1969; Das Gesicht im Dunkeln, 1969; Todeskommando Panthersprung, 1968; Der Bastard, 1968; Das Gold von Sam Cooper, 1968; Mister Zehn Prozent - Miezen und Moneten, 1968; Sartana - Bete um Deinen Tod, 1968; Leichen pflastern seinen Weg, 1968; Der Teufelsgarten, 1967; Sumuru - Die Tochter des Satans, 1967; Top Job, 1967; Töte Amigo, 1967; Die Pagode zum fünften Schrecken, 1967; Die blaue Hand, 1967; Mit Django kam der Tod, 1967; Marrakesch, 1966; Das Geheimnis der gelben Mönche, 1966; Das Rätsel des silbernen Dreieck, 1966; Gern hab ich die Frauen gekillt, 1966; Die Goldpuppen, 1965; Unser Mann aus Istanbul, 1965; Spione unter sich, 1965; Doktor Schiwago, 1965; Neues vom Hexer, 1965; Für ein paar Dollar mehr, 1965; Das Geheimnis der chinesischen Nelke, 1964; Wartezimmer zum Jenseits, 1964; Der letzte Ritt nach Santa Cruz, 1964; Die Gruft mit dem Rätselschloss, 1964; Das Verrätertor, 1964; Winnetou - 2. Teil, 1964; Die Mondvögel, 1963; Piccadilly null Uhr zwölf, 1963; Das Geheimnis der schwarzen Witwe, 1963; Die schwarze Kobra, 1963; Kali Yug - Aufruhr in Indien, 1963; Der Zinker, 1963; Kali Yug - Die Göttin der Rache, 1963; Das indische Tuch, 1963; Scotland Yard jagt Dr. Mabuse, 1963; Der schwarze Abt, 1963; Verrat auf Befehl, 1962; Die Tür mit den sieben Schlössern, 1962; Das Rätsel der roten Orchidee, 1962; Das Gasthaus an der Themse, 1962; Bankraub in der Rue Latour, 1961; Die Kurve, 1961; Die toten Augen von London, 1961; Der Geheimnis der gelben Narzissen, 1961; Die seltsame Gräfin, 1961; Der Rächer, 1960; Zeit zu leben und Zeit zu sterben, 1958; Waldwinter, 1956; Geliebte Corinna, 1956; Um Thron und Liebe, 1955; Kinder, Mütter und ein General, 1955; Hanussen, 1955; Ludwig II - Glanz und Ende eines Königs, 1955; Entscheidung vor Morgengrauen, 1951; Morituri, 1948. Hier ist er als Patient Nr. 327, als Martin bzw. Josef Stief, zu sehen.

 

 

Kommentar zum Film:

Ein wiederentdecktes Film-Kleinod, das nun auch auf DVD erstmals das Licht deutscher Wohnzimmer entdeckt, nach dem Kinostart Ende Mai 1962. Der Film in s/w-Bildern hat eine beklemmende Atmosphäre, die aus der Örtlichkeit am Neusiedler See kommt, aber die auch im Geschehen und den Kulissen behaftet ist.
Dorthin wo es Josef Stief/Martin verschlägt, nach seiner Flucht aus der Psychiatrie, ist das Landgut, der Bauernhof von Vollbricht, dessen Tochter Katrin in Josef ihren immer noch verschollenen Mann Martin zu sehen glaubt. Auch Josef fühlt sich zu Katrin hingezogen, während Karl, der seit langem schon in Katrin verliebt ist, eine aggressive Abneigung zu Josef
aufbaut. Doch Karl hat noch ein zweites Eisen im Feuer, die rassige Barfrau Anna. Bauer Vollbricht ist der Patriarch, er ist das Gesetz hier und das zeigt er auch in jeder Geste.
Je länger Josef auf dem Bauernhof Unterschlupf findet, wird er mehr und mehr zu Martin; nennt sich auch bald so, da er sich an diesen Namen besser erinnert, als an seinen eigenen.
Diese ganze Situation verfeinert Regisseur Wolfgang Schleif geschickt zu einem gnadenlosen Psychogramm, in dessen Mittelpunkt nicht nur das menschliche Drama von Josef/Martin steht, sondern auch aller anderen Figuren.
Hier - schon früh in seiner Laufbahn - spielt Kinski den späteren nervigen Star Kinski - psychotisch veranlagt, zu Gewaltausbrüchen neigend, still in sich versunken, kaum ansprechbar - mit den inneren Dämonen hadernd oder auf die hörend!
"Der rote Rausch" hat rein gar nichts mit Edgar Wallace zu tun, obwohl es hier einem dementsprechenden Alternativ-Titel gibt, den die InternetMovieDateBase (IMDB) benennt. Die Buchvorlage stammt von Eduard Rhein, der diesen Roman unter dem Pseudonym Hans Ulrich Horster schrieb.


Ein Filmklassiker, den man nicht vergessen wird!
Sehenswert!


Unsere Bewertung: Note 1. (Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)
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