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Das Mädchen und der Künstler (2012)

Über den Regisseur:

Fernando Trueba wurde am 18. Januar 1955 in Madrid, Spanien geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: Chico & Rita, 2010; The Dancer and the Thief, 2009; The Shanghai Spell, 2002; Calle 54, 2000; Das Mädchen deiner Träume, 1998; Two Much - Eine Blondine zuviel, 1995; Lumiere and Company, 1995; Belle Epoque - Saison der Liebe, 1992; The Mad Monkey, 1989; Die Frau deines Lebens - Die Unerwartete, 1989; Das Jahr der Aufklärung, 1986; Erste Werke, 1980.

 


Über die Darsteller:

Aida Folch wurde als Aida Benitez Folch am 24. November 1986 in Reus, Provinz Tarragona, Katalonien, Spanien geboren und war bisher u. a. zu sehen in: Vicente Ferrer, 2013; Henri 4, 2010; 25 Carat, 2008; Salvador - Kampf um die Freiheit, 2006; Summer School - Die Superaufreisser, 2005; The Shanghai Spell, 2002; Montags in der Sonne - los lunes al sol, 2002.

Claudia Cardinale wurde am 15. April 1938 in Tunis, Französisch- Tunesien (heute ist das Tunesien) geboren und wirkte bisher u. a. mit in (nur eine kleine Auswahl): Der stille Berg, 2014; Joy de V., 2013; Gebo and the Shadow, 2012; A View of Love, 2010; Signora Enrica, 2010; Le Fil - Die Spur unserer Sehnsucht, 2009; And Now...Ladies & Gentlemen, 2002; Elisabeth, 2000; TV-Miniserie: Mia, Liebe meines Lebens, 1998; TV-Miniserie: Nostromo - Der Schatz in den Bergen, 1996; Frauen denken nur an eines, 1994; TV-Miniserie: Mayrig, 1993; Der Sohn des rosaroten Panthers, 1993; Mayrig - Die Straße zum Paradies, 1992; Eine Mutter, 1991; Mayrig - Heimat in der Fremde, 1991; Die französische Revolution, 1989; Winter 54, 1989; Leidenschaftliche Begegnung - A Man in Love, 1987; Enrico IV, 1984; Der Rammbock, 1983; Ein pikantes Geschenk, 1982; Fitzcarraldo, 1982; Die Haut, 1981; Kennwort: Salamander, 1981; Flucht nach Athena, 1979; Der Aufstieg des Paten, 1978; Goodbye und Amen, 1977; Die Rache bin ich, 1977; TV-Miniserie: Jesus von Narareth, 1977; EineLaus im Pelz, 1975; Die Rache der Camorra, 1974; Gewalt und Leidenschaft, 1974; Der Mann aus Marseille, 1972; Petroleummiezen, 1971; Popsy Pop - Die Hölle am Ende der Welt, 1971; Die Gräfin und ihr Oberst, 1970; Die Freundin war immer dabei, 1969; Das rote Zelt, 1969; Die mit den Wölfen heulen, 1968; Der Tag der Eule, 1968; Spiel mir das Lied vom Tod, 1968; Die nackten Tatsachen, 1967; Die Gespielinnen, 1966; Sie fürchten weder Tod noch Teufel, 1966; Die gefürchteten Vier, 1966; New York Express, 1965; Sandra, 1965; Die Gleichgültigen, 1964; Circus-Welt, 1964; Zwei Tage und zwei Nächte, 1963; Der Leopard, 1963; Der rosarote Panther, 1963; Cartouche, der Bandit, 1962; Das Mädchen mit dem leichten Gepäck, 1961; Vor Salonlöwen wird gewarnt, 1961; Hörig, 1961; Das Haus in der Via Roma, 1961; Gefährliche Nächte, 1960; Austerlitz - Glanz einer Kaiserkrone, 1960; Rocco und seine Brüder, 1960; Unter glatter Haut, 1959; Wind des Südens, 1959; Goha, 1958; Diebe haben's schwer, 1958; Drei Ausländerinnen in Rom, 1958; Die erste Nacht, 1958.

 


Kommentar zum Film:

Die größte Frage der Menschheit, seit Anbeginn ist: Was ist der Sinn des Lebens? Regisseur Fernando Trueba erzählt hier eine wunderbare Geschichte über den Sinn des Lebens, herzerwärmend, kritisch, melancholisch und in seinen s/w-Bildern ein erstklassiges Meisterwerk.
Getragen von hervorragenden Schauspielern erzählt der Film die Geschichte eines jungen Mädchens, das ihre Nacktheit erlernen muss, die Vertrauen zu einem alten Mann haben soll, während die Welt um sie herum im Chaos versinkt. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen dem Künstler und seinem Modell eine respektvolle Freundschaft. Hier nährt sich das junge Mädchen von den Weisheiten des Alters - und umgekehrt der Alte an einem Gefühl einer neuen Kraft, die ihm das unbedarfte Mädchen gibt.
Manchmal knistert es im Film, obwohl die Nacktheit des Mädchens niemals zu anderen Zwecken präsentiert wird, als künstlerisch Modell zu sein.
Die Erotik ist vorhanden, doch der Regisseur weidet sie niemals aus. Merce ist schön, intelligent, aber ein Kind im Herzen. Marc ist zernarbt, vom Leben gezeichnet, ein Genie in seinem künstlerischen Handwerk, das er freudig versucht Merce zu erklären und so - letztendlich - auch wieder zum Kind wird.
Lea, Claudia Cardinale erwacht zu neuen Aufgaben, ist Marcs Frau. Ihre Rolle ist zwar gegenwärtig, doch mehr am Rande angesiedelt; und enorm stark besetzt von einer immer noch schönen Claudia Cardinale.
Sicherlich ist "Das Mädchen und der Künstler" kein einfach zu konsumierend Film, kein banales Hollywood-Mainstream-Kino, kein Erotikheuler a la Künstler liebt Modell - aber sicherlich ein erstklassiges Erzählkino für den wahren Filmfreund.


Jederzeit empfehlenswert: Ganz großes Kino!

Unsere Bewertung: Note 1.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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