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08/15 - In der Heimat (1955)

Über die Darsteller:

Renate Ewert wurde am 9. November 1933 in Königsberg i. Pr., Ostpreußen, Deutschland (das ist heute Kaliningrad, Russland) geboren und verstarb am 4. Dezember 1966 im Alter von 33 Jahren in München, Bayern, Deutschland. Sie wirkte u. a. mit in: Agent 505 - Todesfalle Beirut, 1966; Die Katze im Sack, 1965;  Hotel der toten Gäste, 1965; Alarm im Aquarium, 1964; Der Boß hat sich was ausgedacht, 1964; Angelique I, 1964; Gangster, Gold und flotte Mädchen, 1963; Axel Munthe - Der Arzt von San Michele, 1962; So toll wie anno dazumal, 1962; Schlagerparade 1961; 1961; Immer Ärger mit dem Bett, 1961; Das Rätsel der grünen Spinne, 1960; Der rote Kreis, 1960; Mikosch im Geheimdienst, 1959; Immer die Mädchen, 1959; Mein Schatz, komm mit ans blaue Meer, 1959; Das blaue Meer und Du, 1959; Auf euren Hochmut werde ich spucken, 1959; Gräfin Mariza, 1958; Liebe kann wie Gift sein, 1958; Der Mann, der nicht nein sagen konnte, 1958; Junger Mann, der alles kann, 1957; Mikosch, der Stolz der Kompanie, 1957; Nachts im grünen Kakadu, 1957; Die verpfuschte Hochzeitsnacht, 1957; Der müde Theodor, 1957; Der Adler vom Velsatal, 1956; IA in Oberbayern, 1956; Lumpazivagabundus, 1956.

Peter Carsten ist hier als Kowalski zu sehen. Der Schauspieler wurde am 30. April 1928 in Weißenburg, Bayern, Deutschland geboren und verstarb im Alter von 83 Jahren am 20. April 2012 in Piran, Slowenien. Er war u . a. zu sehen in: Das serbische Mädchen, 1991; TV: Ein Schloss am Wörthersee, 1990; TV: ...Erbin sein - dagegen sehr, 1985; Raoul Wallenberg, 1985; Variola Vera, 1982; Tanz in der Dämmerung, 1982; Gelegenheitsarbeit, 1980; Luftschlacht über der Sutjeska, 1979; Kommandounternehmen Teufelsinsel, 1979; Trener, 1978; Gretchko, 1978; Das Gesetz des Clans, 1977; Sturmtrupp in die Hölle, 1976; Der letzte Haufen der 7. Division, 1974; Mister Unsichtbar, 1973; Fünf Klumpen Gold, 1972; Zeppelin - Das fliegende Schiff, 1971; Dracula im Schloss des Schreckens, 1971; TV-Miniserie: 11 Uhr 20, 1970; Das Gesetz des Schweigens, 1970; Wenn du bei mir bist, 1970; Satan der Rache, 1970; TV: Stewardessen, 1969; TV: Paul Temple, 1969; Hannibal Brooks,1969; Die nackte Bovary, 1969; Katanga, 1968; Der Tag, an dem die Kinder verschwanden, 1967; Heißes Pflaster für Spione, 1967; Hermann der Cherusker - Die Schlacht im Teutoburger Wald, 1967; Heubodengeflüster, 1967; Die Rache des Dr. Fu Man Chu, 1967; Der Schlaufuchs, 1966; Das Quiller Memorandum: Gefahr aus dem Dunkel, 1966; Jonny Madoc, 1966; Der Fluch des schwarzen Rubin, 1965; Sherlock Holmes größter Fall, 1965; TV-Miniserie: Am Sonntag gehört Vati uns, 1964; TV: Slim Callaghan greift ein, 1964; TV: Das Haus der Schlangen, 1964; Barras heute, 1963; Das Todesauge von Ceylon, 1963; Marschier oder krepier, 1962; Das Geheimnis der schwarzen Koffer, 1962; Küß mich Kätchen, 1961; Bis zum Ende aller Tage, 1961; Diesmal muß es Kaviar sein, 1961; Soldatensender Calais, 1960; Wenn die Heide blüht, 1960; Unter zehn Flaggen, 1960; Raubfischer in Hellas, 1960; Freddy und die Melodie der Nacht, 1960; Fabrik der Offiziere, 1960; Kriminaltango, 1960; Heiße Ware, 1959; Heimat - Deine Lieder, 1959; Freddy, die Gitarre und das Meer, 1959; Drillinge an Bord, 1959; Hunde, wollt ihr ewig leben?, 1959; Das Lied von Neapel, 1958; U47 - Kapitänleutnant Prien, 1958; Scampolo, 1958; Peter Voss, der Millionendieb, 1958; Das Leben ist ohne Gnade, 1957; Scherben bringen Glück, 1957; Harte Männer, heiße Liebe, 1957; Liebe, 1956; Kirschen in Nachbars Garten, 1956; ...wie einst Lili Marleen, 1956; Anastasia - Die letzte Zarentochter, 1956; Das Lied von Kaprun, 1955; Das fröhliche Dorf, 1955; Am Anfang war es Sünde, 1954; Nina, 1954; 08/15, 1954; Der unsterbliche Lump, 1953.




Kommentar zum Film:

Der 3. Teil der Trilogie "08/15", die auf Hans Hellmut Kirst's Roman 08/15 beruht und dieses Mal in satirischer Weise das Kriegsende schildert und wie danach aus allen höchsten Nazifunktionären und SS-Leuten Widerstandskämpfer gegen das dritte Reich oder überzeugte Regimegegner wurden, damit sie sich erneut in ein hohes Amt mit allen Würden einschleichen konnten.
Ähnlich authentisch und realitätsnah, und ebenso beklemmend, zeichnet der 3. Teil die Übergangsphase nach; ähnlich wie Bernhard Wicki es in "Die Brücke" schaffte, hier die Sinnlosigkeit des Krieges (dieses 2. Weltkrieges) nachzuzeichnen. Kritische Filme dieser Zeit sind zudem u. a. noch: Hunde, wollt ihr ewig leben; Die Mörder sind unter uns.
Trotzdem leidet der dritte Teil an einigen Brüchen gegenüber dem 2. Teil, denn Figuren und Personen, die noch im 2. Teil wichtig waren, gibt es plötzlich nicht mehr. Sie sind auch nicht verstorben, sondern einfach nicht mehr vorhanden. Zudem weist man inhaltlich die Wehrmacht als "Unschuldslamm am 2. Weltkrieg" aus, was sicherlich in vielen Teilen stimmen mag, aber nicht grundsätzlich gilt. Aus dem "Arsch" Asch ist mittlerweile ein Leutnant geworden, der jedoch immer noch hinterfragt und nicht grundsätzlich jeden blödsinnigen Befehl ausführt, das machte den Schauspieler Joachim 'Blacky' Fuchsberger mitunter auch zum Publikumsliebling. Deutlich muss man aber auch sagen, dass dieses "respektlose Verhalten" von Asch im 2. Weltkrieg einer sofortigen standrechtlichten Erschiessung gleich gekommen wäre - und nicht wie in den 3. Teilen ihn als Helden symbolisiert.


Allemal sehens- und empfehlenswert!

Unsere Bewertung: Note 1 bis 1,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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