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Das Tor zum Himmel (1984)

Small Talk:

Entgegen der Covergestaltung in schwarz-weiss und den dort nicht farbig abgebildeten Szenenbildern ist der Film natürlich in Farbe gedreht worden.



Kommentar zum Film:

Natürlich sind hier die Guten die sowjetischen Soldaten und die absolut Bösen auf der deutschen Armee-Seite zu suchen. Doch bevor wir uns weiter mit dem Film befassen, zuerst einmal einige Anmerkungen zur Kleinstadt Himmelpfort.

"Himmelpfort" ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort im Norden des Landes Brandenburg. Seit 2003 gehört Himmelpfort zur Stadt Fürstenberg/Havel. Er ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt als "Himmelspforte" und sein Weihnachts-Postamt.

Die Geschichte geht bis in die Urzeit zurück, als dort die ersten Menschen siedelten. Die ersten Funde von Hügelgräbern aus der Bronzezeit beweisen das. 1299 entstand dort das Kloster Himmelpfort, das namensgebend für den Ort wurde.

Im 2. Weltkrieg waren dort Einheiten der Luftwaffe und der lettischen SS-Verbände stationiert.
Weibliche Häftlinge aus dem nicht unweit entfernten Konzentrationslager Ravensbrück waren in einer ansässigen Pantoffelfabrik zur Zwangsarbeit eingeteilt.
Bevor am 28. April 1945 die "Rote Armee" vom Osten her kommend Himmelpfort widerstandslos einnahm, hatte der zuständige Bürgermeister die Brücke über den Schleusengraben sprengen lassen, hinderte die Soldaten wenig an ihrer Besitzergreifung.
Als Teil der Sowjetischen Besatzungszone war Himmelpfort ab 1945 wenig interessant, da die landwirtschaftliche Nutzungsfläche verschwindend gering war.
Nach der Wende wählte der Gemeinderat am 27. November 1989 Lothar Kliesch zum neuen Bürgermeister von Himmelpfort.
Durch das wiedervereinte Deutschland wurde 1993 Himmelpfort Teil des neuen Landkreises Oberhavel und wurde per Gesetz am 26. Oktober 2003 als Gemeinde Himmelpfort in die Stadt Fürstenberg eingegliedert.
Jährlich gehen rund 300 000 Briefe an den Weihnachtsmann der "bekannterweise" in "Himmelpfort" wohnt, sie kommen aus rund 70 Ländern auf der ganzen Welt.

Der Kriegsfilm entstand 1984, also zu einer Zeit wo die nahende Wende und Wiedervereinigung Deutschlands noch in weiter Ferne lag, jenseits aller möglichen Gedanken. Er ist objektiv ganz ordentlich gemacht, wartet jedoch mit wenigen bekannten Gesichtern auf und auch der Handlungsablauf ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mit der Film-Laufzeit gewinnt die Handlung jedoch an Tiefe und baut eine durchgehende Spannung auf. Der Kriegsfilm liegt hier erstmals auf DVD vor, eine Video- oder Kinoauswertung gab es bisher nicht!
Der Schauspieler Georgi Zhzhyonov dürfte Sci-Fi-Fans bekannt sein, er wirkte 1962 in der Ur- Fassung von "Planet der Stürme" mit.


Kriegsfilm-Fans dürften sich hier gut unterhalten können!

Unsere Bewertung: Note 2 bis 2,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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