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Weiße Hochzeit (1989)

Über den Regisseur:

Jean-Claude Brisseau wurde am 17. Juli 1944 in Paris, Frankreich geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: La Fille de nulle part, 2012; Gefallene Engel - Heimliche Spiele 3, 2009; Teuflische Engel - Heimliche Spiele 2, 2006; Heimliche Spiele, 2002; Die armen Leute und der liebe Gott, 2000; Engel in Schwarz, 1994; Celine, 1992; Weiße Hochzeit/Baby Blue, 1989; Lärm & Wut, 1988; Grausames Spiel, 1983; Das Leben wie es ist, 1978; La croisee des chemins, 1975.



Über die Darsteller:

Als Vanessa Chantal Paradis am 22. Dezember 1972 in Saint-Maur-des-Fosses, Val-de-Marne, Frankreich geboren, die ihren ersten TV-Auftritt als Sängerin bereits Anfang Mai 1980 hatte und ihren internationalen Durchbruch im Sommer 1987 mit "Joe Le Taxi" feierte, hatte dann mit "Be My Baby" 1992 den Erfolg, der elf Wochen lang die Top-10-Hitliste bestimmte. Als Model konnte sie ebenso großen Erfolg verbuchen, wie auch als Schauspielerin, so u. a. in: French Women - Was Frauen wirklich wollen, 2014; Rio, I Love You, 2014; Plötzlich Gigolo, 2013; Cornouaille, 2012; Der Auftragslover, 2010; The Key, 2007; Atomik Circus, 2004; Die Frau auf der Brücke, 1999; Half a Chance - Einer von Beiden, 1998; Der Hexenclub von Bayonne, 1997; Elisa, 1995; Weiße Hochzeit/Baby Blue, 1989.




Small Talk:

Ein Film gibt es ein Buch, das von Francois Hainaut geschrieben wurde, namens "La Philosophie Mystique de Simone Weil". Dieses Buch existiert wirklich, es wurde von Gaston Kempfner geschreiben, dem man dafür im Film-Abspann dankt.

Der Film wurde in Frankreich zu einem kleinen Skandal hochstilisiert, denn Vanessa Paradis war während der Dreharbeiten gerade mal 16 Jahre alt. Später führte sie in einem Interview an, dass die Dreharbeiten durch den sehr dominanten und impulsiven Regisseur Jean-Claude Brisseau furchtbar waren und sie sich daran ungern erinnere.

Vanessa Paradis erhielt für den Film 1990 einen "Cesar" als "Beste Nachwuchsdarstellerin".

Ein ähnliches Thema war bereits 1977 entstanden, in dem damals die ebenfalls 16jährige Nastassja Kinski auch sehr freizügig als Schülerin einen Lehrer verführte: Reifezeugnis, der 73. Tatort, in dem Kommissar Finke zum 6. Mal ermittelte.




Kommentar zum Film:

Mit erstklassigen französischen Schauspielern besetztes Drama, das sich schon fast zu einem Psycho-Thriller hochhangelt, aber auch mit ästhetischen erotischen Szenen überzeugen kann und weit entfernt davon ist, als weiteres "Lolita"-Filmchen gesehen zu werden. Dass Vanessa Paradis sogar einen "Cesar" als "Beste Nachwuchsdarstellerin" erhielt, beweist die tiefe Komplexität ihrer Rolle, in der sie sich als Prostituierte zeigt, aber auch als Drogenabhängige und als gnadenlos liebende Frau. Bruno Cremer durchwandelt als Francois die Höhen und Tiefen einer Leidenschaft. Und gerade das schmerzende Finale bestätigt die enorme Qualität des Filmes!


Absolut sehens- und empfehlenswert!

Unsere Bewertung: Note 1 bis 1,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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