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Die irre Heldentour des Billy Lynn (2016)

Über den Regisseur:

Ang Lee wurde am 23. Oktober 1954 in Pingtung, Taiwan geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: Die irre Heldentour des Billy Lynn, 2016; Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger, 2012; Taking Woodstock, 2009; Gefahr und Begierde, 2007; Brokeback Mountain, 2005; Hulk, 2003; Tiger & Dragon, 2001; Ride with the Devil, 1999; Der Eissturm, 1997; Sinn und Sinnlichkeit, 1995; Eat Drink Man Woman, 1994; Das Hochzeitsbankett, 1993; Schiebende Hände, 1992. Zudem arbeitet er auch als Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent.



Small Talk:

"Die irre Heldentour des Billy Lynn" ist ein Filmdrama, das sich um einen Soldaten im Irak-Krieg dreht, der nach seiner Rückkehr ungewollt als Held gefeiert wird, obwohl er eigentlich nur seine eigene Haut retten wollte und dabei einem anderen Soldaten das Leben rettete.
Hochdekoriert schickt man ihn und seine Einheit auf eine landesweite Siegestour, quer durch das Land, die Paraden und andere Feierlichkeiten beinhaltet, wo man sie als Nationalhelden präsentiert und feiert.
Während einer eigens inszenierten Show mit einem Music-Act, innerhalb der Pause eines Football-Spiels kommt dann schließlich die ganze Wahrheit über den Einsatz am Persischen Golf ans Tageslicht - das ein wenig rühmliches Licht auf die ganze Sache wirft. Wie wird sich Billy Lynn für sein weiteres Leben entscheiden?

Der Film basiert auf dem Roman "Die irre Heldentour des Billy Lynn" von Ben Fountain aus dem Jahr 2014.
Der Film ist der erste Spielfilm, der mit einer extremen High Frame Rate von 120 Bildern/Sekunde (statt der üblichen 24 Bildern/Sekunde) aufgenommen wurde. Kameramann John Toll verwendete hierzu eine "Sony CineAlta F65 4K-Kamera".
Zudem wurde der Film auch in Ultra HD-Auflösung und 3D gedreht.




Kommentar zum Film:

Der Film prangert nicht den Krieg direkt an, erhebt keinen warnenden Zeigefinger, weis aber mit Amerikas Kriegspräsenz zu spielen, vertieft sich in den gestörten Figuren der Einheit, in deren posttraumatischen Wahn und Furcht und in einer sarkastischen Aufarbeitung des Themas im Allgemeinen. Es ist kein leichter Film, den man so einfach mitnimmt. Hier muss man am Geschehen dran bleiben, hier muss man mitfühlen und mitdenken.
Mitten im Music-Act schreit der Film dann laut auf, zeigt die brutale Realität des Krieges und seiner unschuldig darin gefangenen Kinder, denn Billy Lynn und seine Kameraden sind keine kampferprobten Green Berets oder sonstige Special Forces, sondern Menschen wie Du und ich, die mittenhinein in einen gnadenlosen Wahnsinn geworfen wurden.


Ein Film, der Hoffnung macht und zugleich auch wieder vernichtet!
Sehr empfehlenswert!

Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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