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Sweetheart (1992)

Über den Regisseur:

Michel Deville wurde am 13. April 1931 in Boulogne-Billancourt, Seine (das ist heute Hauts-de-Seine), Frankreich geboren und führte bisher Regie u. a. bei folgenden Filmen: Almost Peaceful, 2002; Tagebuch eines Landarztes, 1999; Die Jagd nach dem tanzenden Gott, 1997; Die kleinen Freuden des Lebens, 1994; Sweetheart, 1992; Eine Sommernacht in der Stadt, 1990; Die Vorleserin, 1988; Der Tölpel, 1986; Gefahr im Verzug, 1985; Die kleine Bande, 1983; Stille Wasser, 1981; Reise in die Zärtlichkeit, 1980; Gaunerlehre, 1977; Das wilde Schaf, 1974; Die unbekannte Schöne, 1972; Raphael, der Wüstling, 1971; Der Bär und die Puppe, 1969; Benjamin - Aus dem Tagebuch einer männlichen Jungfrau, 1968; Zärtliche Haie, 1967; Der Dieb der Mona Lisa, 1966; Lucky Jo, 1964; Alles wegen dieser Frauen, 1963; Gangster, Gold und flotte Mädchen, 1963; Das Spiel der Lüge, 1961; Eine Kugel im Lauf, 1958.




Small Talk:

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andrew Coburn und wurde 1985 erstmals veröffentlicht. Die Geschichte spielt in Zürich und in den Französischen Alpen.




Kommentar zum Film:

Eigenwillig, dadurch aber nicht uninteressant, aufgebauter Thriller, der seine Figuren auf eine wilde Exkursion der Gefühle schickt, die letztendlich nur in einer apokalyptischen Explosion enden können.  Antoine sucht im Finale den Freitod, da er seine Ehefrau und Vade nicht töten wollte und konnte - und so letztendlich auch gegen die ungeschriebenen Regeln des organisierten Verbrechens verstoß. So inszeniert der Film sich als Drama, Melodram und oftmals auch als aufwühlender Erotik-Thriller, dessen Aussage, dass sich das Leben nicht an seine Spielregeln hält, als Leitspruch für den gesamten Film gilt.
Mit Patrick Bruel, Jacques Dutronc, Vernon Dobtcheff, Sophie Broustal und Mathilda May bietet er überzeugende Schauspieler in tiefangelegten Charakterstudien. Handwerklich ist er sauber gemacht, was Regie, Kamera, Schnitt und Score betrifft.
Leider war der Film bisher nur im TV und Kino zu sehen, weder auf Video noch auf DVD oder Blu-ray liegt er bis heute vor (Stand: Ende Oktober 2017).


Nicht nur Erotik-Thriller, sondern auch viele Mathilda May-Fans warten darauf, dass der spannende wie aufwühlende Thriller endlich das Licht der DVD erblickt.

Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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