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Dracula - Nächte des Entsetzens (1970)

Über den Regisseur:

Roy Ward Baker war in den 1960er und 1970er Jahren einer der wichtigsten Regisseure des legendären Hammer-Studios, zu seinen wichtigsten Filmen für dieses Studio gehören folgende Filme: Das grüne Blut der Dämonen, Banditen auf dem Mond, Dracula - Nächte des Entsetzens, Gruft der Vampire, Dr. Jekyll und Sister Hyde, sowie: Die 7 goldenen Vampire. Zudem war er auch bei einigen äußerst bekannten TV-Serien als Regisseur tätig, so z. B. für "Simon Templar", "Mit Schirm, Charme und Melone" oder "Die Zwei". Einige dieser TV- Serienfolgen wurden als Doppelfolgen auch in den deutschen Kinos aufgeführt. Geboren wurde er am 19. Dezember 1916 in London, England, GB als Roy Horace Baker. 1992 zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück. Er verstarb am 5. Oktober 2010 in London, England, GB. Als Regisseur war er u. a. für folgende Filme und TV-Serien tätig: TV: The Good Guys, 1992; The Masks of Death, 1984; TV-Miniserie: Land des Feuerbaums, 1981; TV: Sherlock Holmes und Dr. Watson, 1980; Monster Club, 1980; TV: Die Aufpasser, 1979; Die 7 goldenen Vampire, 1974; In der Schlinge des Teufels, 1973; Embryo des Bösen, 1973; TV: Kein Pardon für Schutzengel, 1972; Asylum, 1972; TV: Jason King, 1971; Dr. Jekyll und Sister Hyde, 1971; TV: Die Zwei, 1971; Geheimagent John Smith: Spion zum Austausch, 1970; Gruft der Vampire, 1970; Dracula - Nächte des Entsetzens, 1970; TV: Department S, 1969; Geheimagent John Smith: Zur Spionage erpreßt, 1969; Banditen auf dem Mond, 1969; Die Giftspritze, 1968; Hermetico - Die unsichtbare Region, 1967; Das grüne Blut der Dämonen, 1967; TV: Der Baron, 1966; Alarm auf der Valiant, 1962; TV: Simon Templar, 1962; Schwarze Fackel, 1961; TV: Mit Schirm, Charme und Melone, 1961; Sommer der Verfluchten, 1961; Die letzte Nacht der Titanic, 1958; Einer kam durch, 1957; Tiger im Nebel, 1956; Eine Frau kommt an Bord, 1955; Verhängnisvolle Spuren, 1953; Versuchung auf 809, 1952; Die große Leidenschaft, 1951; Lebensgefährlich, 1950; Die Nacht begann am Morgen, 1950; Zwielicht, 1947. Zudem war er auch als Second Unit-Regisseur und als Produzent tätig.



Über die Darsteller:

Jenny Hanley wurde am 15. August 1947 in Gerrards Cross, Buckinghamshire, England, GB geboren und wirkte bisher u. a. mit in: TV: Return of the Saint, 1978; Alfie, der liebestolle Schürzenjäger, 1975; Weiche Betten, harte Schlachten, 1974; Im Rampenlicht des Bösen, 1972; TV: Die Zwei, 1971; Dracula - Nächte des Entsetzens, 1970; James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät, 1969; TV: Department S, 1969; TV: Task Force Police, 1969; Joanna, 1968.

Wendy Hamilton war bisher als Schauspielerin u. a. zu sehen in: TV: Ace of Wands, 1972; TV: Callan, 1972; TV: Kate, 1971; Dracula - Nächte des Entsetzens, 1970; Der Mann, der die Frauen beherrschte, 1970.

Anoushka Hempel wurde am 13. Dezember 1941 in Wellington, Neuseeland geboren und wirkte bisher u. a. mit in: TV: Geschichten aus der Gruft, 1991; Cosmic Princess, 1982; Lady Oscar, 1978; TV-Miniserie: Die Puppe, 1975; TV: Mondbasis Alpha 1, 1975; Tiffany Jones, 1973; Black Snake, 1973; Crazy Movie - Das große Lachen, 1972; Die herrlichen sieben Todsünden, 1971; TV: Die Zwei, 1971; TV: U.F.O., 1971; Dracula - Nächte des Entsetzens, 1970; James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät, 1969.




Kommentar zum Film:

Mit der Geburt von "Dracula" hatte der Film ohnehin bereits eine der furchterregendsten Gestalten der Horrorlandschaft erhalten, der aber auch zugleich erotisches Feeling mit sich brachte. Roy Ward Baker's "Scars of Dracula" bescherte uns aber nun eine Geschichte um Dracula, die voller grassem Horror, gnadenloser Brutalität und expliziter Erotik steckte;was oftmals schon an Begriffe wie Sexploitation oder Splatter - zumindestens für sein Entstehungsjahr - heranreichte.
Zugleich schuf Regisseur Roy Ward Baker den letzten Film, der in der Zeit des viktorianischen Englands spielt. Vernünftig und folgerichtig wurde erneut der Schauspieler Christopher Lee als Dracula eingesetzt. In der Dracula-Filmchronologie ist es der fünfte Titel der Hammer- Studios. Doch zunächst wurde der Film im Kino kein Erfolgstitel, was dann das Studio dazu bewegte, die weiteren Dracula-Filme in neuere Zeiten, also ins London der 1970er Jahre zu verlegen, beginnend zunächst mit "Dracula jagt Minimädchen" (1972).
Auch Christopher Lee sagte damals aus, dass dies sein schlechtester Dracula-Film bisher sei. Erst viel viel später, erkannte man die Qualitäten bzw. die Vielseitigkeit dieses Filmes, der sicherlich auch ein Wegbereiter für einen neuen Sinn des Horrors war.
Viele klassische Dracula-Fans sind wenig begeistert von diesem Film, denn es fehlt ihnen jegliche Charaktertiefe der Hauptpersonen und es gibt auch keinen Peter Cushing als eifrigen Vampirjäger van Helsing.


Dafür gibt es etliche Spannung und auch in gewissen Ansätzen "Action", ein tolles Schloss und ein Finale, in dem Dracula erfahren muss, dass es noch andere mächtige Kräfte gibt, ausser denen eines blutgierigen Vampirs.

Unsere Bewertung: Note 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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