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America Has Fallen (2016)

Über den Regisseur:

Mike Norris, der Sohn von Kampfsport- und Schauspieler-Legende Chuck Norris, wurde am 4. Oktober 1962 geboren. Er ist als Schauspieler und Regisseur tätig. Auf dem Regiestuhl saß er u. a. für folgende Arbeiten: AmeriGeddon, 2016; Mission Air, 2014; I Am Gabril, 2012; Birdie and Bogey, 2004; The Rage Within, 2001; TV: Walker, Texas Ranger, 1993.



Kommensurabel:

Wenn Sie etliche Abstriche in Sachen Qualität, Spannund und Dramaturgie machen, dann sind Sie bei "America Has Fallen" zufriedenstellend aufgehoben, dürfen aber niemals genauere Vergleiche zu Filmen wie "Die rote Flut" (1984), "Tomorrow - When the War Began" (2010) oder "Red Dawn" (2012) ziehen, deren Grundthema ein Annäherung zu dem vorliegenden Film aufweist.




Kommentar zum Film:

Müdes Endzeit-Szenario, das den sehr fiktiven möglichen Untergang Amerikas durch einen EMP-Anschlag als Aufhänger für einen Terroranschlag einer wenig erklärten ausländischen Macht (da sind Russen und Chinesen natürlich mit dabei) gegenüber einer Kleinstadt irgendwo in Amerika erzählt. Darin eingebunden sind einige Familien, die sich mit Waffengewalt dem Feind stellen und ihm zeigen, was eine amerikanische Harke ist. In einigen Teilen erinnert das Ganze an eine enorm abgeschwächte Variante von "Die rote Flut" (1984, Regie: John Milius) bzw. an das Remake dieses Filmes "Red Dawn" (2012, Regie: Dan Bradley, u.a. mit Chris Hemsworth, Adrianne Palicki), worin russische Fallschirmjäger im Handstreich eine Stadt in den Rocky Mountains besetzen, während rote Invasoren tief in die USA vordringen und sich eine jugendliche Schar aufrechter Amerikaner diesen Feinden entgegenwirft.
So müht sich "America Has Fallen" über den Anfang bis über die Filmhäfte, um das mögliche Szenario dialoglastig aufzubauen, ist jedoch wenig überzeugend in der Erklärung und wirkt oftmals sehr wirr konstruiert, danach kommt es Spannung auf als Brandon die Flucht aus dem Militär-Camp antritt, dessen Vorgesetzter und einige Oberschurken aus China und Russland hinterherjagen und schließlich der Fight um - um was eigentlich, um die Besetzung einer größeren Farm!?, was wohl sinnbildlich für Amerika stehen soll - den Familienbesitz beginnt, in dessen Verlauf, dann doch noch ein Geschützwagen und zwei Helikopter eingesetzt werden. Die unzähligen Kampfhub- schrauber und die Elitesoldaten, die das deutsche DVD- und Blu-ray-Cover zieren, sucht man im Film selbst vergeblich. Einige - nicht besonders gestaltete - Computer- Explosionen gibt es noch zu sehen, einige Attacken mit Maschinengewehren - und ein Blick über ein zerstörtes Chicago, das war dann so ziemlich alles was uns "America Has Fallen" herüberbringen konnte.
Aber Halt, da sind ja noch die ganzen Stars, die hier mitwirken, wie z. B. Diane Ladd, Dina Meyer, India Eisley, Marshall Teague oder AnnaLynne McCord - ja, sie spielen mit, auch in etwas größeren Rollen - aber so richtig nimmt man sie nicht wahr, denn eigentlich hofft man bis zum - etwas abrupten - Ende, dass etwas Größeres passiert!


So hatte ich oftmals den Eindruck, hier müsste eigentlich "The Asylum" als Produkt- Schmiede erwähnt werden - aber nein, Mike Norris, der Sohn von Fight-Legende Chuck Norris, hat das Ganze verbrochen - und sorry, Mike: Das hätte man schon etwas effektiver machen können - um wenigstens einen ordentlich B-Movie-Actioner hinzukriegen!

Unsere Bewertung: Note 3 bis 3,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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