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Monstrum (2018)

Über die Darsteller:

Kim Myeong-min wurde am 8. Oktober 1972 in Seoul, Südkorea geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Monstrum, 2018; Detective K: Secret of the Living Dead, 2018; Pandora, 2016; Detective K: Secret of the Lost Island, 2015; Detective K - Im Auftrag des Königs, 2011; TV-Miniserie: Beethoven Virus, 2008; Wide Awake - Tödliches Erwachen, 2007; Into the Mirror, 2003; Sorum, 2001.



Small Talk:

Der Film im 16. Jahrhundert spielend, legt sich sogar zeitlich auf das Jahr 1527 fest und erwähnt auch die damals wirklich existierende "Joseon-Dynastie".
Inhaltlich bezieht er sich auf eine Erwähnung in den "Annalen der Joseon-Dynastie", die das Auftauchen der Pest mit einem gefährlichen Monstrum beschreibt. Dabei wird wahrscheinlich die Krankheit "Pest" damit bezeichnet.
Das Monster nimmt dagegen Anleihen bei der mythologischen Figur "Haetae", einer legendären chinesischen und südkoreanischen Kreatur (auch "Xiezhi" genannt).





Kommentar zum Film:

Wauhhh! Endlich wieder Nahrung für den Fantasy- und Abenteuerfilm-Freak, der die Regel bestätigt, dass spannende Abenteuerfilme aus jedem Produktionsland kommen können, wenn man ein ordentliches Budget zur Verfügung hat und zudem Film-Macher, die ihr Metier beherrschen. Hier stimmt einfach alles! Das Abenteuer-Fantasy-Drama baut seine Story umfangreich auf, setzt dabei nicht nur auf das "Monster" sondern auch auf die Details der Zeit und der Örtlichkeiten, sowie der vorherrschenden Staatsgewalt.
So gibt es nebenbei Intrigen am Königshof, hervorragend choreografierte Kampfszenen und eine intelligente Geschichte, deren Metapher als Seuche nicht nur die entsetzliche Pest-Krankheit aufnimmt, sondern das Geschehen mit dem Monstrum mit einbezieht.
Zudem, was sicherlich der unheimliche Dschungel bewirkt, durchzieht das Geschehen eine klaustrophobische düstere Stimmung, der man sich wenig entziehen kann.
Handwerklich ist das phantastische Abenteuer nicht nur seitens der Regie, sondern auch in Sachen Schnitt, Kamera und Score mehr als ordentlich gemacht.
Die Schauspieler, für uns relativ unbekannte Gesichter, spielen überzeugend auf.
Die Spezial-Effekte sind sehr gut, hier gibt es wenig zu bemängeln, vielleicht einige Schatten, die nicht ganz so stimmen, was aber in den rasanten Szenen untergeht.
Auch die Kulissen lassen das solide Budget des Filmes erkennen.
Und noch eines hat der Film, was ihn über das Gros ähnlicher Genre-Produktionen hebt, er nimmt sich ernst, aber nicht zu ernst und er hat augenzwinkernde, amüsante Szenen über die man ganz nett schmunzeln kann.


Genre-Fans dürften ausnahmslos begeistert sein!

Unsere Bewertung: Note 1.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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