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Die blonde Hexe (1956)

Über die Darsteller:

Nicole Courcel  wurde am 21. Oktober 1931 in Frankreich geboren und verstarb am 25. Juni 2016 im 1. Arrondissement, Paris, Frankreich. Sie wirkte u. a. mit in: Milady, 2004; Das Millionenspiel, 1991; TV: Das Tal der Pappeln, 1986; Die Ohrfeige, 1974; Die Geliebte meines Vaters, 1972; Die Entführer lassen grüßen, 1972; Der Würger mit dem weißen Schal, 1970; Nick Carter - Zum Frühstück: Blondinen, 1965; Sonntage mit Sybill, 1962; Konga Yo, 1962; Das Bett des Königs, 1961; Die Jungfrauen von Rom, 1961; Das Testament des Orpheus, 1960; Ein Mann geht durch die Wand, 1959; Keine Rose ohne Dornen, 1957; Für Männer verboten, 1956; Die blonde Hexe, 1956; Papa, Mama, meine Frau und ich, 1956; Verfemte Frauen, 1954; Die sich verkaufen, 1954; Versailles - Könige und Frauen, 1954; Die Hexe von Montmartre, 1951; Rendezvous im Juli, 1949.

Marina Vlady wurde als Marina Catherine De Pollakoff-Baldarov am 10. Mai 1938 in Clichy, Seine (das ist heute: Hauts-de-Seine), Frankreich geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Tu vivras ma fille, 2018; TV: Sam, 2016; Die Auferstehung, 2001; The Vampire, 1991; TV-Miniserie: Glühender Himmel, 1991; Die Abenteuer des Don Juan, 1987; Die Qual der Liebe, 1986; Bordello, 1985; Die Insel, 1985; Der Geheimagent, 1984; Lorelei, 1982; Die verbotenen Spiele der Gräfin Dolingen von Gratz, 1980; Der Dieb von Bagdad, 1978; SOS-SOS-SOS Bermuda Dreieck, 1978; Zwei Frauen, 1977; Quartett Bestial, 1975; Das Komplott, 1973; Sappho, 1971; Plötzliches Verlangen, 1968; OSS 117 - Teufelstanz in Tokio, 1966; Der Dieb der Mona Lisa, 1966; Bonbons mit Pfeffer, 1963; Die Bienenkönigin, 1963; Die Nacht und die Versuchung, 1962; Der Mörder, 1962; Die Steppe, 1962; Des Teufels schwache Seite, 1962; Die sieben Todsünden, 1962; Die Kanaille, 1960; Die Nacht der Spionin, 1959; Nachts fällt der Schleier, 1958; Die blonde Hexe, 1956; Mädchen in schlechter Gesellschaft, 1955; Sie, 1954; Musoduro - Liebe, Jagd und Leidenschaft, 1953; Mädchen ohne Moral, 1953; Untreue, 1953; Summer Storm, 1949.




Small Talk 1:

Der Film basiert auf der Novelle "Olessja" von Alexander Iwanowitsch Kuprin, abweichend von der Vorlage spielt der Film in Schweden.

Nach seinem Kinostart in Deutschland erhielt der Film "Die blonde Hexe" auf der Berlinale 1956 den "Silbernen Bären" für eine besonders künstlerische Leistung.



Small Talk 2:

Die Geschichte etwas ausführlicher erzählt:

Laurent hat seine Arbeit begonnen, als er zunächst auf die Gutsbesitzerin Kristina trifft, von der er Unterstützung bei seiner Arbeit erfährt und die sich in ihn verliebt.
Eines Tages verläuft er sich im Wald und droht im Treibsand zu versinken, woraus ihn eine alte Frau rettet. Die Alte lebt mit ihrer Enkelin Ina zusammen. Er verfällt der jungen, hübschen und blonden Frau, die im Dorf als Hexe gilt. Laurent versucht zu vermitteln und nimmt Ina mit in das Dorf. Doch extremer Hass schlägt ihm und Ina entgegen. Die Frauen des Dorfes wollen Ina vor der Kirche lynchen. Nur das beherzte Eingreifen von Kristina vertreibt die Frauen des Dorfes. Doch das Drama hat längst nicht seinen Höhepunkt erreicht . . .





Kommentar zum Film:

Melodramatische Romanze mit einer höchst verführerischen Hexe, deren frivoler Sex ständig präsent ist und in der Marina Vlady vollständig - grandios aufspielend - zugegen ist. Dazu eine unberührte Natur- und Landschaftskulisse, die jedem deutschen Heimatfilm spottet, das sind die Hauptzutaten dieses hervorragend erzählten Filmes.
Wie Romy Schneider als Kaiserin Sissi hat Ina alias Marina Vlady den grünen Daumen und das Herz für Tiere, mit denen sie im Wald auf Du und Du ist und lebt. Barfüssig schlendet Ina mit Laurent durch eine nahegelegene Stadt, was damals schon einem Skandal nahe kam. Nicht die Begleitung des Mannes sondern die nackten Füße. Dabei ist auch deutlich zu erkennen, dass Ina keinen BH trägt, denn ihre Brustwarzen drücken sich überdeutlich durch das Kleid. Hierin ist mehr Sex enthalten, als in manchem Sexfilm.
Maurice Ronet als Laurent spielt ebenso gut, wie auch die Figur von Kristina, der Gutsbesitzerin, die sich in Laurent verliebt hat und von Nicole Courcel gespielt wird.
Handwerklich ist der Film solide gemacht, was auch bedeutet, dass es keine Ausfälle bei der Kamera, Schnitt und Score gibt.


Ein sehenswerter Klassiker, in satten schwarz-weissen Bildern; eine Romanze, als Melodram mit bitterem Ende angelegt, der den Aberglauben anprangert, ebenso wie Vorurteil und gesteigerten Hass auf Fremdes, Neues oder Unbekanntes.

Unsere Bewertung: Note 1,5 bis 2.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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