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Die Herren Dracula (1976)

Über die Darsteller:

Bernard Menez wurde am 8. August 1944 in Mailly-le-Chateau, Yonne, Frankreich geboren und wirkte bisher u. a. mit in: A cause des filles...?, 2019; Tonnerre, 2013; Das verflixte 3. Jahr, 2011; Hilfe, bei mir wird renoviert, 2005; France Boutique, 2003; Gleichstellung, 2003; Ein turbulentes Wochenende, 1988; Didi auf vollen Touren, 1986; Louis, der Geizkragen, 1980; Lektion d'amour oder die Tugend unserer Väter, 1976; Die Herren Dracula, 1976; Gib Gas, Dicker!, 1975; Operation Lady Marlene, 1975; Tender Dracula, 1975; Zuviel ist zuviel, 1975; Die tollen Charlots: Hilfe, mein Degen klemmt, 1974; Das große Fressen, 1973; Die amerikanische Nacht, 1973.

Marie-Helene Breillat wurde am 2. Juni 1947 in Talence, Gironde, Frankreich geboren und wirkte als Schauspielerin bisher u. a. mit in: Fanny und Alexander, 1982; Doktor Faustus, 1982; TV: Claudine, 1978; Die Herren Dracula, 1976; Ein Mädchen/Ein wirklich junges Mädchen, 1976; Die Verdächtigen, 1974; Der letzte Tango in Paris, 1972; Eine verrückte Familie, 1972; Aus Liebe sterben, 1970.

Catherine Breillat wurde am 13. Juli 1948 in Bressuire, Deux-Sevres, Frankreich geboren. Als Regisseurin war sie tätig u. a. für: Missbrauch, 2013; Die schlafende Schöne, 2010; Blaubarts jüngste Frau, 2009; Die letzte Mätresse, 2007; Sex is Comedy, 2002; Kurze Überfahrt, 2001; Meine Schwester, 2001; Romance, 1999; Eine perfekte Liebe, 1996; Schmutziger Engel, 1991; Lolita 90, 1988; Ein Mädchen/Ein wirklich junges Mädchen, 1976. Als Schauspieler wirkte sie u. a. mit in: Missbrauch, 2013; Laura wirbelt Staub auf, 2002; Die Herren Dracula, 1976; Der letzte Tango in Paris, 1972. Zudem arbeitet sie auch als Drehbuchautorin.

Anna Gael wurde am 27. September 1943 in Budapest, Ungarn geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Das Strandhotel, 1978; Die Herren Dracula, 1976; Der Lord, der ein Diener sein wollte, 1974; TV: Jason King, 1972; TV: Die 2, 1971; Nana, 1970; Zeta One, 1969; Die Brücke von Remagen, 1969; Liebesfallen, 1969; Beru und jene Damen, 1968; Therese und Isabell, 1968; Mord im Grandhotel, 1968; Benjamin - Aus dem Tagebuch einer männlichen Jungfrau, 1968; Haus der Erotik, 1967; Der grausame Job, 1967; Hunde in der Nacht, 1966; Beatrice, 1965; Eine mailänder Geschichte, 1962.

Anna Prucnal wurde am 17. Dezember 1940 In Warschau, Polen geboren und war bisher u. a. zu sehen in: Krähen, 1994; Schnee, 1981; Fellinis Stadt der Frauen, 1980; Glaskäfige, 1979; Ohne Datenschutz, 1978; Die Herren Dracula, 1976; Sweet Movie, 1974; Unterwegs zu Lenin, 1969; Jede Stunde deines Lebens, 1969; Organitäten, 1968; Reise ins Ehebett, 1966; Der fliegende Holländer, 1964; Verbotene Jagd, 1963; Backfisch, 1963; Sonne und Schatten, 1962.



Small Talk:

Der Film basiert auf dem Buch "Der Vampir von Paris" von Claude Klotz, welches außer den Motiven und der Hauptfigur mit Bram Stokers "Dracula" nichts gemein hat.

Nach seiner Rolle in "Dracula braucht frisches Blut" hatte sich Christopher Lee geschworen nie wieder den Vampir-Grafen zu spielen. Da die Rolle in "Die Herren Dracula" nie als die des Grafen angelegt war, übernahm Christopher Lee die Hauptrolle und konnte sich sichtlich an den humorigen Szenen erfreuen.

Im Film wird niemals das Wort Dracula erwähnt, lediglich der Filmtitel suggeriert die Nähe zu Bram Stoker's Graf Dracula. Die häufigste Bezeichnung im Film ist "der Baron".




Kommentar zum Film:

Während sich Dracula alias Christopher Lee in "Dracula jagt Mini-Mädchen" in der Neuzeit wenig humorig geben durfte, entlädt sich hier nun der Charme des französischen Kinos in einer grandiosen Satire, die auch noch seinen Sohn Ferdinand einbezieht. Dieser Sohn von Dracula hat es faustdick hinter den Ohren: trickreich schickt er sein Vampir- Kindermädchen ins grelle und tödliche Sonnenlicht oder kegelt mit der Urne seiner Mutter. Selbst als Erwachsener trinkt Ferdinand noch sein Blut aus der Babyflasche.
Der Film ist einerseits genial und eine grandiose Orgie zwischen Slapstick, Parodie, Situationskomik, Lovestory, Horrorfilm und modernem Familiendrama, par excellende als Komödie angelegt. Dennoch weis er sich nur schwer zu entscheiden zwischen den ernsthaften Grusel-Szenen und der leichten Parodie. Und auch die soziale Seite der Pubertät wird angesprochen - aber gott-sei-dank nicht zu sehr ausgelebt!


Sollte man sicht nicht entgehen lassen!

Unsere Bewertung: Note 2 bis 2,5.
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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