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Argoman - Der phantastische Supermann (1967)

Über den Regisseur:

Sergio Grieco wurde am 13. Januar 1917 in Codevigo, Provinz Padua, Venetien, Italien geboren und verstarb im Alter von 65 Jahren am 30. März 1982 in Rom, Latium, Italien. Er führte Regie u. a. bei folgenden Filmen: Der Tollwütige, 1977; Terror in Roma, 1976; Die sündigen Nonnen von St. Valentin, 1974; Fünf Klumpen Gold, 1972; Marschbefehl zur Hölle, 1971; Der Boß stirbt noch vor 12, 1968; Rififi in Amsterdam, 1967; Argoman - Der phantastische Supermann, 1967; Komm Gorilla, schlag zu, 1967; Im Netz der goldenen Spinne, 1966; Jack Clifton - Mission Bloody Mary, 1965; Vollmacht für Jack Clifton, 1965; Der eiserne Capitano, 1962; Königin der Barbaren, 1960; Antea - Sklavin Roms, 1960; Tschau, tschau, Bambina, 1959; Die Liebesnächte der Lucrezia Borgia, 1959; Der Korsar von Monte Forte, 1958; Der schwarze Teufel, 1957; Die schwarzen Ritter von Borgoforte, 1956; Der geheimnisvolle Ritter von Montferrat, 1956; Insel der Sünde, 1952.



Über die Darsteller:

Dominique Boschero wurde am 27. April 1934 in Paris, Frankreich geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Der Filou, 1973; Die Nutte von 18 Karat, 1973; The Child - Die Stadt wird zum Alptraum, 1972; Die Bestie mit dem feurigen Atem, 1971; Schreie in der Nacht, 1969; Der letzte Zug nach Durango, 1968; Das Rasthaus der grausamen Puppen, 1967; Argoman - Der phantastische Supermann, 1967; Joe Fleming rechnet ab, 1966; Bob Fleming hetzt Professor G., 1965; Libido, 1965; OSS-77: Operazione fior di loto, 1965; Zusammen in Paris, 1964; Das Geheimnis der chinesischen Nelke, 1964; Volles Herz und leere Taschen, 1964; Frühstück mit dem Tod, 1964; Wiedersehen für eine Nacht, 1963; Herkules, der Sohn der Götter, 1962; Der goldene Pfeil, 1962; Heißer Hafen Hongkong, 1962; Ein Herr ohne Kleingeld, 1960; Die Begierde treibt den Mann, 1960; Blonde Fracht und schwarze Teufel, 1959; Karren zum Schafott, 1958; Frühling in Paris, 1957; Der Großartige, 1957; Meine Frau, mein Junge und ich..., 1957.

Roger Browne wurde am 13. April 1930 in Cincinnati, Ohio, USA geboren und war bisher u. a. zu sehen in: Eine total verrückte Kompanie, 1979; Krieg der Roboter, 1978; Mädchen im Knast, 1973; Auch Killer müssen sterben, 1973; Samoa, Queen of the Jungle, 1968; Argoman - Der phantastische Supermann, 1967; Rififi in Amsterdam, 1967; Operation Poker - Die Ballermann- Story, 1966; Die Höllenkatze des Kong-Fu, 1966; King hetzt 7 Killer, 1966; Heißer Tatort Tripolis, 1966; Höllenhunde des Secret Service, 1965; Sieben gegen alle, 1965; Herkules und die Prinzessin von Troja, 1965; Revanche für Spartakus, 1964; Tribun und Verschwörer, 1964; Die Revolte der Gladiatoren, 1963; Vulcanus, der Titan, 1961; Keinen Pfifferling für Stoßtrupp Z, 1960.

Nadia Marlowa wurde 1936 in Moskau, Russland geboren und wirkte bisher u. a. mit in: Argoman - Der phantastische Supermann, 1967; Mit Colt und Maske, 1963; Zorros Heimkehr und Rache, 1962; Hörig, 1962; Der schwarze Brigant, 1961; Nackt jeden Abend, 1961; Das Spukschloß in der Via Veneto, 1961; La rana verde, 1960; L'amore nasce a Roma, 1958; Faccia da mascalzone, 1956; Ore 10: lezione di canto, 1955; Robinson Crusoe, 1951.



Small Talk:

Die DVD-Fassung, wie auch die damalige Kinofassung, hatten vor dem Film den Kinotrailer des Western: Eine Kugel für den Bastard. Dieser Trailer befindet sich weiterhin vor dem Hauptfilm "Argoman - Der phantastische Supermann" - was nun auf DVD etwas kurios wirkt.

Zudem wird eine Texttafel (weiß, auf schwarzem Grund) in Gedenken an den 2016 verstorbenen Mimmo Palmara alias Dick Palmer vor dem Film eingeblendet.
Zum Finale hin folgt nur eine "The End"-Einblendung.

Der Film basiert auf einer Idee und dem Drehbuch von Dino Verde, hat aber weder mit einem Comic noch einem Roman etwas zu tun. Dino Verde wollte einen italienischen Supermann etablieren, leider blieb es bei diesem einzigen Film. Deutlich inspiriert liegen diesem italienischen Superhelden auch die wahnwitzigen japanischen Superhelden zugrunde, wie z. b. "The Infra Superman - Invasion aus dem Innern der Erde", der 1975 produziert wurde.




Kommentar zum Film:

Wer "Die drei Supermänner räumen auf" oder "Supersonic Man" kennt und liebt, der wird sich hier wohlfühlen, in dieser Trashperle aus dem Jahr 1967, denn er vereint alles, was sich der geneigte Fan nur wünschen kann: einen Schönling als Superhelden, den die Frauen lieben, bedingungslos; dazu Roboter, futuristische und gigantische Schaltzentralen des Bösen, Laser- Kanonen, Telekinese, Superkräfte, geklonte Menschen und ständig in irgendwelchen Dialogen "Atom" und "Nuklear" schwafelnd.

Jenabel gibt sich unserem Playboy hin, der Liebe und einer teuren Halskette (und einem geschenkten Pelz) ergeben, ist aber in Wirklichkeit die geheime Herrscherin der Welt, die böse und superböse Dinge tut, wie Banken überfallen, Menschen töten und Kopien sprich Klone von höchsten Beamten in die Welt zuschicken. Playboy Sir Reginald Hoover hat auch stets Damen am Telefon, die angerufen sofort willig zu ihm eilen, um ihn zu lieben (wauh, das muss man sich als Mann einmal auf der Zunge zergehen lassen!).

Nur wirklich blöde ist, dass er nach seinen Sexspielchen sechs Stunden (Sex = sechs!) keine Superkräfte mehr hat, da er allen Super-Samen verschossen hat (was wir folgern, uns im Film aber nicht erklärt wird). Also wirklich, Leute, wer heute solch einen Film anfertigen würde, den würde man vierteilen und sonstwas mit ihm machen - damals 1967 war der Film der Renner (auch ich durfte damals schon ins Kino und danach war man für Stunden Argoman)!

Man sollte sich auch nicht daran stören, wie der Superheld Telekinese anwendet, er flüstert, er bekommt glühende Augen und wie von Geisterhand bewegt, gleiten Dinge durch die Luft und bewegen sich Menschen zwanghaft in die Richtung die er vorgibt - der Improvisation waren damals keine Grenzen gesetzt, heute verwendet man dafür sündhaft teure Computer-Effekte. Grandios und beeindruckend kitschig, aber auf jeden Fall gigantisch futuristisch sind die Kulissen, z. B. die unterirdische Basis von Jenabel - ein wirklich heißes Luder, gespielt von der hübschen Dominique Boschero. Und der Rest des Filmes ist Kitsch-as-can - aber auf jeden Fall toll, so dass man diese "Trashperle" wirklich nur empfehlen kann, demjenigen der soviel Blödsinn auf einem Haufen eben liebt!


Dem wahren Cineasten raten wir davon ab!

Unsere Bewertung: Note 1, mit drei Sternchen!
(Note 1 = sehr gut, Note 6 = nicht zu empfehlen.)

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